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Verkehr

Mehr als 150 „Zugeparkt“-Fotos gesendet

Mit der Aktion will „Radentscheid Regensburg“ auf nicht nutzbare Fuß- und Fahrradwege hinweisen. Die Liste geht an die Stadt.

Immer wieder werden in Regensburg Radwege einfach zugeparkt. Foto: Alexander Heinl
Immer wieder werden in Regensburg Radwege einfach zugeparkt. Foto: Alexander Heinl

Regensburg.Mehr als 150 Fotos sind im Rahmen der Aktion „Zugeparkt“ von „Radentscheid Regensburg“ bei den Organisatoren eingegangen. Das gaben die Verantwortlichen der Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung bekannt. Regensburger Bürger waren am 26. September dazu aufgerufen, Fotos von Stellen zu senden, die immer wieder von Autos zugeparkt werden.

Ziel der Aktion ist, die gesammelten Bilder den zuständigen Behörden der Stadt Regensburg zur Verfügung zu stellen. Laut Radentscheid-Mitglied Wolfgang Bogie soll dies zeitnah, voraussichtlich noch an diesem Wochenende, geschehen. Von der Stadt erhoffen sich die Organisatoren Verbesserungen an den bemängelten Stellen, die laut Bogie beispielsweise durch bauliche Maßnahmen oder entsprechende Markierungen auf der Straße erreicht werden könnten.

Bereich rund um Hauptbahnhof auffällig

Auffällig waren laut Radentscheid insbesondere die Adresse Bahnhofstraße 15 gegenüber der Post, der Bereich vor dem Castra-Regina-Center und der Kurvenbereich an der Einmündung der Hemauerstraße vor dem RVV-Kundenzentrum.

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Außerdem wurden Radentscheid Fotos aus verschiedenen Wohngebieten außerhalb der Innenstadt gesendet. Dort wurden Pkws zu weit in den Kurvenbereichen geparkt, auch dort, wo Bürgersteigkanten für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer oder radfahrende Kinder abgesenkt sind. „Diese Situationen halten wir für besonders gefährlich, weil die anderen Verkehrsteilnehmer durch die falsch geparkten Autos verdeckt werden und damit wichtige Sichtbeziehungen verdeckt werden“, heißt es in der Pressemitteilung.

Pkws auf Grünflächen abgestellt

„Besonders erstaunt waren wir von Fotos, die in privaten und öffentlichen Grünflächen abgestellte Pkws zeigen“, sagt Radentscheid-Mitglied Ingolf Radke. Bei vielen Autohändlern scheine es Praxis zu sein, dass besonders hervorzuhebende Fahrzeuge einfach in den Grünstreifen gestellt werden, auch wenn dort Bäume stehen. Laut Wolfgang Bogie von Radentscheid ist das verboten. „Das sind teilweise gärtnerisch zu pflegende Flächen, teilweise handelt es sich aber auch um öffentliche Bereiche. Und die Stadt toleriert das“, sagt Bogie.

Seit April hat die Bürgerinitiative Radentscheid bei verschiedenen Aktionen und Informationsständen in der Altstadt Unterschriften für das gleichnamige Bürgerbegehren gesammelt. Die Sammlung wird zum 10. Oktober beendet. Die Organisatoren bitten darum, alle Unterschriftenlisten, egal ob voll oder teilweise ausgefüllt, umgehend an Radentscheid zu senden oder an einem der Unterschriftenorte abzugeben. Informationen dazu gibt es hier.

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