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Mehr Touristen kamen nach Regensburg

Die Gästeankünfte und Übernachtungen waren 2018 leicht höher als im Vorjahr. Die Zahl der Auslandsgäste stieg stark an.

Die Anzahl der Gästeankünfte und Übernachtungen war 2018 leicht höher als im Vorjahr. Foto: RTG/Agentur Fouad Vollmer
Die Anzahl der Gästeankünfte und Übernachtungen war 2018 leicht höher als im Vorjahr. Foto: RTG/Agentur Fouad Vollmer

Regensburg.Die Bemühungen für ein gesundes und verträgliches Wachstum im Tourismus gehen auf: „Wir bewegen uns seit Jahren auf einem hohen Niveau. Dieses gilt es schonend auszubauen. Statt der vermeintlichen Jagd nach Rekorden geht es vielmehr um die qualitative touristische Weiterentwicklung unserer Stadt“, erklärt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH. Dabei gelte es authentisch zu bleiben und noch stärker auf Nachhaltigkeit zu achten sowie die Nebensaison zu stärken.

1,1 Millionen Übernachtungen in Regensburg

Die Zahl der Gästeankünfte in den Hotels der Welterbestadt stieg im vergangenen Jahr um 2,0 Prozent auf 626 210 an. Die Übernachtungen nahmen um 1,4 Prozent leicht zu und stiegen auf 1,1 Millionen. Im Schnitt blieben die Gäste 1,8 Tage in der Domstadt. Mit 76,5 Prozent bilden die deutschen Gäste nach wie vor den größten Anteil an den Gesamtübernachtungen ab. Überdurchschnittlich stark stiegen die Übernachtungen aus dem Ausland, dabei sind Österreicher und US-Amerikaner die stärksten internationalen Gästegruppen. Gäste, die eine private Unterkunft buchen, finden sich in der Statistik nicht wieder.

Zwei Autoren haben sich mit den Vorteilen und den Schattenseiten des Tourismus auseinandergesetzt:

Fremdenverkehr

Touristen: Ist Regensburg am Limit?

Die Stadt kann sich glücklich schätzen, so viele Besucher anzulocken. Der zunehmende Tourismus hat aber auch Schattenseiten.

Die seit Jahren prosperierende Entwicklung der Stadt lockte in den vergangenen Jahren neben Besuchern auch Investoren in die Domstadt. Thiele weist dabei auf die mit dem Erfolg verbundenen Chancen und Anstrengungen hin: „Mit den zunehmenden Bettenkapazitäten steigen auch die Anforderungen an alle Mitwirkenden in der Welterbestadt.“

Tourismuskonzept für mehr Lebensqualität

Den Handlungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des Tourismus soll das Tourismuskonzept setzen, neben den Themen Tourismusbewusstsein und -akzeptanz, stehen Kultur, das Tagungs- und Kongress-Segment (MICE), Urbanität und Digitalisierung im Fokus. Ziel des neuen Konzepts ist es, mit den Maßnahmen zur Tourismusförderung die Erlebnisqualität der Besucher und zugleich die Lebensqualität der Regensburger zu erhöhen.

Damit Gäste immer wieder gerne nach Regensburg kommen und länger verweilen, spielen Veranstaltungen wie große und kleine Festivals, besondere Konzerte oder Ausstellungen eine entscheidende Rolle. „Mit einer guten Kombination von attraktiven Angeboten, dem gemeinsamen Engagement unterschiedlicher Branchenvertreter, interessanten Ausstellungen und hochkarätigen Veranstaltungen schaffen wir Reiseanlässe und können uns so erfolgreich als attraktives Reiseziel in Deutschland etablieren“, erklärt Kulturreferent Klemens Unger vorausschauend.

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