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Klima

Menschenkette um die Altstadt geplant

Unter dem Motto „Future for Regensburg“ starten Klimaschützer die nächste Aktion. Wieder soll der Verkehr blockiert werden.

Die Großaktion der „Fridays for Future“ ist in Regensburg für den 20. September geplant. Foto: Steffen
Die Großaktion der „Fridays for Future“ ist in Regensburg für den 20. September geplant. Foto: Steffen

Regensburg.In Kooperation mit der Aktionsplattform Verkehrswende und dem Radentscheid Regensburg ruft die Regensburger „Fridays for Future“-Bewegung zu einer gemeinsamen Großaktion unter dem Namen „Future For Regensburg“ auf. Das teilte das Aktionsbündnis am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.

Am 20. September ist zum wiederholten Male eine Menschenkette um die Altstadt geplant. Zuerst wird es die vom Verkehrswendebündnis und dem Radentscheid organisierte Radldemo „I want to ride my bicycle“ geben, heißt es. Diese beginnt um 15 Uhr am Hauptbahnhof und führt dann über eine mögliche Hauptroute nach Burgweinting, wo es eine symbolische Verkehrswende geben werde.

Fridays for Future Regensburg demonstriert

Anschließend geht es laut dem Schreiben des Aktionsbündnisses über die Bajuwarenstraße, die Kumpfmühlerstraße und den Bismarckplatz zum Ernst-Reuther-Platz. Dort treffe die Radldemo auf die Anfangskundgebung der „Fridays For Future“ Demonstration.

Um 17 Uhr beginne der Aufbau der Menschenkette: Vom Ernst-Reuter-Platz würden sich zwei Ketten bilden – je dem Grüngürtel um die Altstadt folgend. „Nach dem Lückenschluss um 17:30 Uhr wird es um 18 Uhr einen Sternmarsch zum Dom geben, wo ab 19 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet“, heißt es in dem Schreiben.

Menschenkette für das Klima

„Mit der Menschenkette möchten wir zeigen, dass wir uns zusammen schützend vor das Erbe der gesamten Menschheit stellen“, begründen die Klimaschützer die Aktion. Die Klimakrise stelle die größte Gefahr für den Planeten dar.

Schon zuvor hatten Klimaschützer eine Menschenkette in Regensburg veranstaltet. Dabei sollte vor allem der Verkehr in der Altstadt blockiert werden. Die Aktion verlief damals friedlich, im Vorfeld gab es Kritik der Kaufleute an der Aktion wegen Umsatzeinbußen.

Kundgebung

1200 Klimaschützer in der Stadt

Mit großer Spannung war die Veranstaltung „Future for Regensburg“ erwartet worden. Viele Bürger zeigten Verständnis.

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