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Justiz

Messerattacke: Syrer vor Gericht

Der Angriff auf dem Regensburger Kassiansplatz hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Gericht prüft Unterbringung.

Der Tatort in der Regensburger Innenstadt Foto: Steffen/Archiv
Der Tatort in der Regensburger Innenstadt Foto: Steffen/Archiv

Regensburg.Ein Asylbewerber aus Syrien, der im März vergangenen Jahres auf dem Regensburger Kassiansplatz einen Passanten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hatte, steht ab 29. Januar vor dem Landgericht Regensburg. Wie Gerichtssprecher Thomas Polnik sagte, handelt es sich dabei um ein sogenanntes Sicherungsverfahren aufgrund einer psychischen Erkrankung. Der Tatvorwurf lautet auf versuchten Mord. Das Landgericht wird in dem auf fünf Tagen angesetzten Verfahren nicht über eine Bestrafung, sondern über die dauerhafte Unterbringung des Täters in einer psychiatrischen Einrichtung entscheiden. Die Tat am helllichten Tag in der Fußgängerzone hatte enorme Aufmerksamkeit erregt. Augenzeugen hatten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. (ig)

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