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Ferien

Mini-Regensburg öffnet seine Stadttore

Die Kinderspielstadt Mini-Regensburg geht in die siebte Runde. Auch die Mini-Mittelbayerische ist wieder mit dabei.
Von Anna Jopp

Bei der letzten Auflage von „Mini-Regensburg“ im Jahr 2017 war der Ansturm groß. Foto: Mini-Mz 2017
Bei der letzten Auflage von „Mini-Regensburg“ im Jahr 2017 war der Ansturm groß. Foto: Mini-Mz 2017

Regensburg.Bürgermeister Jürgen Huber würde am liebsten gleich selbst in Mini-Regensburg einziehen: „Die haben nur vier Stadträte, mit denen ein Bürgermeister sich einigen muss! Ein Traum!“, sagt er neidisch. Dabei, das wurde am Dienstag bei der Pressekonferenz zur diesjährigen Ausgabe der Kinderspielstadt deutlich, machen politsche Ämter nur einen kleinen Teil dessen aus, was es in Mini-Regensburg zu erleben und auszuprobieren gibt.

Bereits zum siebten Mal öffnet die Miniatur-Stadt in diesem Jahr in den ersten drei Sommerferienwochen ihre Tore. Kinder zwischen acht und 14 Jahren dürfen hier ohne Eltern erfahren, wie eine Stadtgesellschaft funktioniert. Sie arbeiten in den verschiedensten Berufen, studieren, regieren, wählen und verdienen dabei die Mini-Regensburg-Währung „Ratiserl“, die sie anderswo in der Stadt ausgeben.

Mitmachen

  • Zeitraum:

    Mini-Regensburg öffnet an allen Werktagen vom 29. Juli bis einschließlich 14. August von 9 bis 16 Uhr. Der Eingang zur Stadt liegt in diesem Jahr im Albert-Schweitzer-Park.

  • Spielpass:

    Ein Spielpass kostet 15 Euro (ab dem 12. August fünf Euro) für die gesamte Spielzeit. Der Vorverkauf startet am 24. Juni in den Bürgerbüros der Stadt Regensburg, dem Verlagsgebäude der Mittelbayerischen und dem MZ-Kartenvorverkauf im DEZ. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Mitmachen können Kinder zwischen acht und 14 Jahren.

  • Besucher:

    2017 zählte das Mini-Regensburger Amt für Statistik 3302 Teilnehmer, von denen viele täglich in die Mini-Stadt kamen.

Von der Müllabfuhr bis zur Fahrschule, der Bank bis zur Werbeagentur, können die jungen Bürger alles ausprobieren, was eine Stadt zu bieten hat. In diesem Jahr sind auch die Volontäre der Mittelbayerischen Zeitung vor Ort und gestalten mit den Junior-Journalisten in Mini-Regensburg täglich eine Mini-MZ, in der die Nachwuchs-Reporter Geschichten aus Mini-Regensburg recherchieren.

Grundsätzlich entscheiden die Mini-Bürger über die meisten Dinge selbst. Die Einmischung von Eltern ist nicht erwünscht, für Besuche benötigen sie ein Visum, dass die Stadtinfo in Mini-Regensburg ausstellt.

Freizeit

In Kinderstadt gibt es 150 Spielleiter

Mini-Regensburg ist erfolgreicher denn je. Damit alles reibungslos ablaufen kann, braucht es aber viele freiwillige Helfer.

Auch in diesem Jahr entstehen die Kulissen der Miniaturstadt in der Städtischen Sporthalle Nord und den umliegenden Außengeländen. Allerdings wurde der Eingang in diesem Jahr in den Albert-Schweitzer-Park verlegt. „Dort ist es schattiger, wenn die Kinder in der Früh anstehen, um ihren Tagesstempel zu bekommen“, erklärte Rosemarie Wöhrl vom Amt für Kommunale Jugendarbeit.

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