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Sonntag, 23. September 2018 24° 7

Lehre

Nachwuchs ist die wichtigste Stütze

Eine Absolventin der Regensburger Werbeagentur „Creative Concept“ erzielte heuer deutschlandweit den besten Abschluss.
Von Daniel Geradtz, MZ

Die Auszubildende Stefanie Betz gemeinsam mit der Agenturleiterin Jacqueline Heimgärtner und Mediengestalter Michael Ziegler (von links)
Die Auszubildende Stefanie Betz gemeinsam mit der Agenturleiterin Jacqueline Heimgärtner und Mediengestalter Michael Ziegler (von links) Foto: CreativeConcept

Regensburg.Die Liste von Preisen, die Jacqueline Heimgärtner und ihr Team bereits erhalten haben sind lang. Die Leiterin der Werbeagentur „Creative Concept“ hat Auszeichnungen verschiedener Art erhalten: Mal wurden einzelne Arbeiten und Projekte bewertet, mal das ganze Unternehmen. Das war zum Beispiel 2003 der Fall, als Creative Concert den Margarethe-Runtinger-Preis der Volkshochschule Regensburg erhielt. Die Agentur wurde als frauen- und familienfreundlicher Betrieb geehrt.

Meisten Kunden aus dem Umkreis

Seit über 25 Jahren ist Creative Concept auf dem Markt etabliert. „Die meisten Kunden stammen aus einem Umkreis von 100 Kilometern“, sagt die Geschäftsführerin. Da sie aber ihrerseits mit den bestellten Flyern, Prospekten oder Internetauftritten weltweit agieren wollen, reicht es für Heimgärtner und ihre 15 Mitarbeiter nicht aus, die Produkte ausschließlich in Deutsch zu erstellen. Sie müssen auch Übersetzungen in verschiedene Sprachen ermöglichen.

Damit die Agenturarbeit funktionieren kann, sind Nachwuchskräfte eine wichtige Stütze. Heimgärtner bildet sie zu Mediengestaltern Print und Digital aus. „Bei uns machen sie alles, was zum normalen Betrieb dazugehört“, erklärt Heimgärtner. Dadurch, dass sie schon zu einem frühen Zeitpunkt ihrer Ausbildung mit den Kunden in Kontakt kommen, würden sie in ihre Aufgaben hineinwachsen, erklärt sie. Genau das seien die Faktoren, die eine gute Lehre ausmachen würden.

Heimgärtner hat klare Vorstellungen, in welchen Bereichen ein „Azubi“ am Ende eigenständig arbeiten können muss. „Sie müssen in der Lage sein, ein Konzept für ein kleines Geschäft zu entwickeln“, erklärt sie. Schließlich könne das auch eine Aufgabenstellung der Gesellenprüfung sein. „Unsere Auszubildenden können das“, fährt sie fort.

Dass viele ihrer Absolventen „mit einer eins vor dem Komma“ abschließen, erfüllt die Unternehmerin mit Zufriedenheit. In diesem Jahr stach eine ihrer Auszubildenden heraus: Stefanie Betz hat die Prüfung in der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung deutschlandweit als beste Teilnehmerin abgeschlossen. Bei einer Feierstunde des Deutschen Industrie- und Handelskammertags darf sie am heutigen Montag einen Preis für ihre Leistung entgegennehmen.

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