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Neue Städtepartnerschaft besiegelt: „In Qingdao geht die Post ab“

Die Skyline von Qingdao. Regensburgs neue Partnerstadt hat den drittgrößten Hafen Chinas. Foto: Stadt Qingdao

Nach vierjährigem „Anbandeln“ wurde nun die Partnerschaft mit der chinesischen Millionenmetropole geschlossen. „Zuerst kommt die Freundschaft und dann das Geschäft“, zitierte Wirtschaftsreferent Dieter Daminger eine chinesische Maxime, die er sich bereits verinnerlicht habe. Und weil die Freundschaft mit der Vorzeigestadt im Osten Chinas nun besiegelt ist, darf man auch über Geschäfte reden. Da könnte einiges im Busch sein, denn in „Qingdao geht die Post ab“, schwärmte der OB. So soll Regensburgs achte Städtepartnerschaft dann auch die erste sein, die auch eine echte Wirtschaftspartnerschaft ist. Qingdao habe den siebtgrößten Containerhafen der Welt und sei Sitz der Konzernzentrale des größten Haushaltsgeräteherstellers Chinas, berichtete Schaidinger: „Falls die mal auf den deutschen Markt expandieren, wollen wir dabei sein.“

Neben der Städtepartnerschaft unterzeichnete Professor Dr. Josef Eckstein ein Abkommen über die Zusammenarbeit der Hochschule Regensburg mit der University of Technology and Science in Qingdao. Auch ein Wirtschaftsabkommen wurde unterschrieben. So wird die Krones AG mit einer chinesischen Brauerei kooperieren, die größer ist als die drei größten deutschen Brauereien zusammengenommen. Neben Krones-Vorstandschef Volker Kronseder war mit der deutschen Delegation auch der Geschäftsführer der Maschinenfabrik Reinhausen, Michael Rohde, mit nach Qingdao gereist. „In China stehen 26000 Stufenschalter der Maschinenfabrik Reinhausen“, freute sich der OB, der auch das MR-Werk in Schanghai besuchte.

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