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Sicherheit

Neue Videoüberwachung in Regensburg

Die Regensburger Polizei erweitert und modernisiert ihre Videoanlagen. Elf Kameras sind vor allem am Bahnhof im Einsatz.

Die Polizei weist mit Schildern auf die Kameras im Bahnhofsareal hin. Derzeit wird die Videoüberwachung hier modernisiert. Foto: Julia Ried
Die Polizei weist mit Schildern auf die Kameras im Bahnhofsareal hin. Derzeit wird die Videoüberwachung hier modernisiert. Foto: Julia Ried

Regensburg.Die Polizei bringt die Überwachungskameras in Regensburg auf den neuesten Stand der Technik. Die vorhandenen Geräte und die angeschlossene Technik werden nach Angaben der Polizei jetzt getestet, ohne den bereits überwachten Bereich auszuweiten. Mit aktuell elf Kameras möchte die Polizei effektiver im Kampf gegen Kriminalität sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Schilder sollen in den betroffenen Bereichen auf die Kameras aufmerksam machen.

Der Probebetrieb der neu installierten Anlage hat am Freitag begonnen, Mitte Januar soll der reguläre Betrieb starten. Erst dann möchte das Polizeipräsidium der Oberpfalz über die rechtlichen Eckpunkte informieren und dabei die technischen Details und Standorte der Kameras erläutern, heißt es in der Pressemitteilung.


Mehrere Kameras aufgestellt

Was zunächst mit einer Kamera begann, wurde in den vergangenen Jahren, in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg als kommunale Sicherheitsbehörde, kontinuierlich ausgebaut, verbessert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht, teilt die Polizei mit. „Wir bauen die Videotechnik nur dort aus, wo es für mehr Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger erforderlich, hilfreich und sinnvoll ist“, so Polizeipräsident Norbert Zink.

Wie an Knotenpunkten des öffentlichen Personennahverkehrs üblich, trifft hier eine Vielzahl von Menschen aufeinander. So auch rund um den Regensburger Hauptbahnhof mit dem vorgelagerten Busbahnhof in der Albertstraße. Verglichen mit anderen Bereichen im Stadtgebiet ergebe sich laut Mitteilung schon wegen der enormen Personenfrequenz, eine höhere festzustellende Anzahl von Verstößen gegen geltende Rechtsnormen.


Straftaten im Kamera-Bereich

Rund 612 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten habe die Polizei in diesem Jahr bislang in dem videobetreuten Bereich registriert. Dabei seien hauptsächlich Straftaten aus dem Phänomenbereich der Straßenkriminalität, wie zum Beispiel Betäubungsmittel- und Körperverletzungsdelikte erfasst worden. Obwohl die Sicherheitslage auf einem sehr guten Stand sei, bleibe die „gefühlte Sicherheit“ bei einem Teil der Bürger oft verhalten. Auch deshalb solle die Ertüchtigung der Technik neben Maßnahmen, wie beispielsweise einer erhöhten Präsenz von Polizeibeamten und Angehörigen der Sicherheitswacht vor Ort, auch das subjektive Sicherheitsgefühl verbessern.

Das sagen Passanten zur Videoüberwachung in Bussen

Ein Hauptaugenmerk der Verantwortlichen liege bei dem Betrieb der Videoanlagen auf dem Schutz der Privatsphäre von Passanten. In der Regel würden nur Übersichtsaufnahmen gesichtet und erst bei konkretem Anlass die Detailansichten aufgerufen. Auch die Speicherung erfolge streng nach den Datenschutzrichtlinien; die Aufnahmen werden daher auch fortlaufend gelöscht. Verschiedene Sicherheitseinrichtungen, wie unterschiedliche und streng angelegte Berechtigungen der Systembediener, stellen eine rechtskonforme Nutzung der Bildgebung sicher, heißt es in der Pressemitteilung.

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