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Kommentar

Nichts als

Ein Kommentar von Walter Schiessl

Mit dem Umweltschutz ist das so eine Sache: Schnell sind die Politiker aller Couleurs bei Baumpflanzungen, Parkeröffnungen, Uferneugestaltugen und Workshops mit von der Partie und nehmen auch das Wort „Klimawandel“ häufig in den Mund. Vor den Kameras wird gerne erzählt, was man alles so mache und noch lieber, was man alles machen wolle, um hier auf Höhe der Zeit zu sein. Doch in der Praxis sieht das dann meist ganz anders aus. Ein gutes Beispiel dafür sind Anträge von Bürgern aus der Ganghofersiedlung zur Errichtung von kleineren PV-Anlagen auf den Anbau-Dächern. Da verschanzen sich die Polit-Vorderen ganzschnell hinter alten Satzungen oder auch dem Denkmalschutz. Dieses Verhalten treibt den umweltbewussten Haubesitzern die Zorneröte ins Gesicht, müssen sie doch mit ansehen, wie hier Bemühungen, Strom aus dem öffentlichen Netz einzusparen, einfach per Handstrich zunichtegemacht werden. Dass die Stadtoberhäupter die Anträge auch noch einfach per Brief ablehnen, ohne einen formell widerspruchsfähigen Rechtsbehelf mit zu verschicken, das spricht eine Sprache, die armseliger nicht sein könnte.

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