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OB-Wahl: Freudenstein will antreten

Die frühere Regensburger CSU-Bundestagsabgeordnete beendet die Spekulationen. Sie fordert eine Abstimmung der Parteibasis.
Von Wolfgang Ziegler

Astrid Freudenstein will Oberbürgermeisterin von Regensburg werden. Foto: CSU
Astrid Freudenstein will Oberbürgermeisterin von Regensburg werden. Foto: CSU

Regensburg.Die frühere Regensburger CSU-Bundestagsabgeordnete Astrid Freudenstein hat ein Zeichen gesetzt: Am Karfreitag bestätigte sie bisherige Spekulationen, dass sie Oberbürgermeisterin von Regensburg werden will. Darüber hatte zuerst das Wochenblatt berichtet.

Zum Prozedere schlägt Astrid Freudenstein demnach vor, die Partei-Basis in Regensburg über den bzw. die OB-Kandidaten abstimmen zu lassen. Vor der Oberbürgermeisterwahl 2014 wurde der OB-Kandidat der Christ-Sozialen ebenfalls auf diese Weise bestimmt. Freudenstein schreibt in den sozialen Netzwerken: „Ich stelle und beuge mich einem solchen Votum, wie auch immer es ausfällt.“ Denn: Gute Kommunalpolitik müsse klare Ziele formulieren, für Regensburg brauche es eine moderne Verkehrspolitik und eine starke Sozialpolitik. „Dafür benötige ich die volle Rückendeckung meiner Partei“, schrieb Freudenstein.

Innerhalb der CSU wird auch der Ortsvereinsvorsitzenden von Oberisling-Leoprechting, Rechtsanwältin Dagmar Schmidl, Interesse an einer OB-Kandidatur nachgesagt. Der CSU-Kreisvorsitzende Franz Rieger sowie der CSU-Fraktionsvorsitzende Josef Zimmermann haben sich noch nicht erklärt. Auch eine Kandidatur des OB-Kandidaten von 2014, Christian Schlegl, ist noch nicht gänzlich vom Tisch. Zudem hat auch schon Stadtrat Jürgen Eberwein seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, bei der OB-Wahl anzutreten.

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In einem Brief an den Kreisverband thematisierte Freudenstein bereits Ende Januar eine mögliche Kandidatur bei der OB-Wahl. Sie betonte darin allerdings, dass sie sich einen Wechsel an der Spitze der Regensburger CSU wünscht: „Sollte ich antreten, so möchte ich gemeinsam mit meiner Partei gewinnen. Ein Wahlerfolg der Regensburger CSU ist nach meiner Überzeugung jedoch nur mit einer inhaltlichen und personellen Neuaufstellung möglich.“

Derzeit ist Freudenstein Leiterin der Zentralabteilung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und damit eine enge Mitarbeiterin von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Sie gilt als Anhängerin des gemäßigten Flügels rund um den ehemaligen Oberbürgermeister Hans Schaidinger.

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