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ÖDP-Neujahrsfahrt im Linienbus

Sechs Experten erläuterten bei einem ungewöhnlichen Start ins Jahr in Kurzvorträgen ihre Ideen zur Zukunft der Stadt.

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner (links) und Stellvertreterin Astrid Lamby hatten eine Reihe von Referenten eingeladen. Foto: Lamby
ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner (links) und Stellvertreterin Astrid Lamby hatten eine Reihe von Referenten eingeladen. Foto: Lamby

Regensburg.Mit einem voll besetzten Linienbus startete die ÖDP-Stadtratsfraktion zu ihrer „Neujahrsfahrt“. Mit an Bord waren Vertreter zahlreicher Gruppierungen wie der BüfA, der Altstadtfreunde, des Forum Regensburg, des Arbeitskreises Kultur Regensburger Bürger und des Bürgervereins Süd-Ost sowie viele interessierte Bürger.

Zu Beginn gab stellvertretende Fraktionsvorsitzende Astrid Lamby einen kurzen Überblick über die Stadtratsarbeit der letzten Jahre. Aus den Schwerpunktthemen „Verkehr“ (2016) und „Wohnen“ (2017) habe sich für das kommende Jahr das Thema „Zukunftsfähige Stadtraumgestaltung“ fast zwingend ergeben. Auch der Beteiligungsprozess „Stadtraum gestalten“, die Diskussionen um ein Regensburger Kultur- und Kongresszentrum und der anstehende Stadtratsbeschluss zur Stadtbahn würden das Thema beleben, so die Stadträtin. Daher holte sich die Fraktion namhafte Referenten von außerhalb für Impulsreferate in den Bus. RVB-Geschäftsführer Frank Steinwede referierte zur Notwendigkeit einer Stadtbahn und erläuterte während der Fahrt den Streckenverlauf der geplanten Linien. Andreas Eckl, der Vorsitzende des Architekturkreises Regensburg, stellte am Beispiel der frei gewordenen Prinz-Leopold-Kaserne Möglichkeiten für die strukturelle Entwicklung neuer Stadtteile vor. Regine Wörle, stellvertretende Vorsitzende des ADFC, ging auf die Vernetzung der öffentlichen Verkehrsmittel, des Fahrrads und der Fußwege ein. Prof. Walter Weber stellte abschließend das Bündnis für einen höherwertigen ÖPNV vor und wies auf die Möglichkeit hin, eine Stadtbahn deutlich schneller umzusetzen, als in Regensburg angedacht.

Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner und Astrid Lamby ergänzten die Beiträge inhaltlich, die Musikerin Lucy Frank sorgte zwischen den Stopps für die musikalische Umrahmung.

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