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Kultur

Ophüls-Preis: Regensburger geht leer aus

Der Schauspieler Kristóf Gellén war in Saarbrücken mit dem Film „Fabiu“ ins Rennen um den wichtigen Nachwuchspreis gegangen.

Der Schauspieler Kristóf Gellén ging beim Max-Ophüls-Preis leer aus. Foto: Christina Iberl
Der Schauspieler Kristóf Gellén ging beim Max-Ophüls-Preis leer aus. Foto: Christina Iberl

Regensburg.Viele Regensburger Film- und Theaterfreunde hatten Kristóf Gellén am Samstag die Daumen gedrückt; am Ende ging der junge Schauspieler im Rennen um den Max-Ophüls-Preis aber leer aus. Der 27-Jährige war einer der Nominierten bei der Gala in Saarbrücken. Aber allein schon die Nominierung empfang er als Ritterschlag.

Kristóf Gellén, in Ulm geboren und in Kärnten aufgewachsen, ist seit 2018 am Theater Regensburg engagiert. Er spielte in sechs Kinofilmen mit und in Fernsehproduktionen wie „Soko Wien“. Am Theater Regensburg war er unter anderem in „Oslo“ und „Tartuffe“ zu sehen. Der Teufel in „Jenseits von St. Emmeram“ ist seine erste Hauptrolle auf der großen Bühne; Uraufführung ist am 8. Februar.

Film

Regensburger nominiert für Ophüls-Preis

Samstagabend heißt es Daumen drücken: Kristóf Gellén wartet gespannt auf die Verleihung des wichtigen Filmnachwuchspreises.

In Saarbrücken wurden am Samstag 16 Auszeichnungen und Preisgelder in einer Gesamthöhe von knapp 120 000 Euro vergeben. Der Film „Neubau“ (Deutschland 2020) von Johannes Maria Schmit sahnte gleich zweimal ab: als bester Spielfilm und als gesellschaftlich relevanter Film. Ebenfalls zwei Auszeichnungen – als Dokumentarfilm und für die Musik von Antimo Sorgente – erhielt „Lost in Face“ (Deutschland 2020) von Valentin Riedl.

Schauspielerin Heike Makatsch überreichte die Preise für den besten Schauspielnachwuchs an Maresi Riegner für „Irgendwann ist auch mal gut“ (Deutschland 2020) von Christian Werner und an Mehdi Meskar für „Nur ein Augenblick“ (Deutschland, Großbritannien 2019) von Randa Chahoud.

Gellen Kristof

Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als das wichtigste Festival für den jungen deutschsprachigen Film und steht für die Entdeckung junger Talente aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Erwartet worden waren rund 40 000 Besucher, denen mehr als 150 Filme geboten wurden.

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