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Regensburg

Petition für eine schönere Maxstraße

Die IG Historische Straßenbahn e.V. hat eine neue Online-Petition gestartet. Ziel ist eine Aufwertung der Maximilianstraße.
Von Dagmar Unrecht

Die Maximilianstraße in Regensburg ist kein besonders attraktiver Ort in der Stadt. Foto: Lukesch
Die Maximilianstraße in Regensburg ist kein besonders attraktiver Ort in der Stadt. Foto: Lukesch

Regensburg.„Rettet unsere Maxstraße“: So lautet der Titel einer Online-Petition, die die IG Historische Straßenbahn Regensburg e.V. am Wochenende gestartet hat. „Über den Zustand der Maxstraße wird schon lange diskutiert, aber passiert ist nicht viel“, bedauert Jan Mascheck, Vorsitzender der IG. Die Maximilianstraße sei in einem erbärmlichen Zustand und befinde sich in einer Abwärtsspirale. „Die Geschäfte stehen leer, der graue Plattenbelag ist extrem unattraktiv, die gesichtslosen Leuchtstelen geben dem tristen Ambiente den letzten ‚Schliff‘“, heißt es in der Petition.

So sah die Maxstraße früher aus:

So sah die Maxstraße früher aus

Die Initiatoren fordern daher für die Maximilianstraße umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen: ein attraktives Altstadtkopfsteinpflaster, eine dem historischen Ambiente angepasste Straßenbeleuchtung, absenkbare Einfahrpoller, mehr Grün, schöne Sitzgelegenheiten und „unsere alte Tram als querliegenden Fahrstuhl zwischen den Geschäften“.

„Top-Priorität“ gefordert

Jan Mascheck hofft, dass im Zuge der Kommunalwahlen im kommenden Jahr die Parteien das Thema verstärkt aufgreifen. „Wir fordern die verantwortlichen städtischen Behörden wie auch die aktiven Regensburger Politiker auf, sich der Maximilianstraße als Projekt mit Top-Priorität anzunehmen“, so Mascheck. Auch der Bereich vom Hauptbahnhof bis zum Ernst-Reuter-Platz als Eingangstor zur Altstadt müsse unbedingt miteinbezogen werden. „Unser Ziel ist eine vitale, pulsierende und prosperierende Maximilianstraße und eine Erhöhung der Attraktivität der Altstadt für die Bürger zum Flanieren, Verweilen, Shoppen und Erholen.“

Der restaurierte Beiwagen des letzten original erhaltenden Regensburger Straßenbahnzugs war 2018 auf dem Ostengassenfest zu sehen. Foto: Steffen
Der restaurierte Beiwagen des letzten original erhaltenden Regensburger Straßenbahnzugs war 2018 auf dem Ostengassenfest zu sehen. Foto: Steffen

Bereits 2014 hatte die IG Historische Straßenbahn e.V. eine Online-Petition gestartet, damals mit dem Anliegen, die historische Straßenbahn zu rekonstruieren. 2400 Unterstützer konnte die IG damals gewinnen. „Die Themen Maximilianstraße und Straßenbahn gehören zusammen“, ist Mascheck überzeugt.

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1500 Unterschriften als Ziel

Am Montagabend (Stand: 21 Uhr) hatte die Petition mehr als 100 Unterstützer. Mascheck hofft darauf, insgesamt 1500 Unterschriften zu sammeln, um so den Forderungen Nachdruck zu verleihen und dann die Petition beim Stadtrat einzureichen. „Es wäre schön, wenn das Thema Maximilianstraße nach der Kommunalwahl endlich angepackt würde.“

Die IG Historische Straßenbahn Regensburg e.V. beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Zustand der Maximilianstraße in Regensburg. In diesem Zusammenhang wurde ein Konzept zur Revitalisierung der Straße unter Zuhilfenahme der historischen Straßenbahn erarbeitet. Für Jan Mascheck steht fest: „Früher war die Maximilianstraße in Regensburg eine Prachtstraße, das soll sie wieder werden.“

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