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Politik

Piraten wollen Sperrzeit streichen

Beim Kreisparteitag beschlossen die Piraten ihr Wahlprogramm. OB-Kandidatin Tina Lorenz sieht sich als Alternative zur „Politik der alten Männer“.
Von Lena Schroeder, MZ

Die 32-jährige Tina Lorenz (vorne dritte von links) tritt für die Piraten als OB-Kandidatin an. Foto: Schroeder

Regensburg. Auf ihrem Kreisparteitag legten die Piraten die ersten Schwerpunkte für ihr Kommunalwahlprogramm fest. Unter der Leitung des KV-Vorstandes Jürgen Cieslik berieten die stimmberechtigten Mitglieder über Sozial-, Verkehrs- und Kulturpolitik. Der Focus lag dabei auf Transparenz und Mitbestimmung.

Die Piraten wollen unter anderem ein örtliches Alkoholverbot verhindern, Video-Streaming von Stadtratssitzungen einführen und treten für die Aufhebung der Sperrzeiten im Innenstadtbereich ein.

Die wichtigste Entscheidung fiel am Schluss. Zwei Kandidaten traten im Wettstreit um das Amt des Oberbürgermeister-Kandidaten an: der 53-jährige Kreisvorsitzende Jürgen Cieslik und die 32-jährige Landeskulturbeauftragte Tina Lorenz. Am Ende konnte Tina Lorenz sich bei der Kampfkandidatur mit 7:2 Stimmen durchsetzen.

OB-Kandidatin Tina Lorenz zeigte sich nach ihrer Wahl hoch erfreut über das Vertrauen ihres Kreisverbands: „Als einzige weibliche Oberbürgermeisterkandidatin, und noch dazu unter 40, möchte ich die Interessen aller Regensburger und Regensburgerinnen vertreten, die sich mit den alten Männern in der Stadtpolitik nicht identifizieren können. Wir treten für eine lebendige Stadtpolitik ein und ich freue mich auf den Wahlkampf“, sagte die OB-Kandidatin der Piraten.

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