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Wiedereröffnung

Pizzeria auf dem Campus wieder geöffnet

40 Jahre lang war die Pizzeria an der Uni in derselben Hand. Nach einer einjährigen Pause hat sie jetzt neue Betreiber.
Von Maximilian Stoib, MZ

Stefanie Thiele (li.) und Stefanie Eichner sind zwei der vier neuen Betreiber der Pizzeria auf dem Campus.
Stefanie Thiele (li.) und Stefanie Eichner sind zwei der vier neuen Betreiber der Pizzeria auf dem Campus. Foto: Stoib

Regensburg.Nach einer langen Umbauphase war es nun soweit: Unter dem Namen „Das Unikat“ hat die Pizzeria auf dem Regensburger Campus wieder eröffnet. Von einem „wirklich gelungenen Start“ spricht Stefanie Eichner, eine der vier Betreiberinnen und Betreiber. Insgesamt 35 Mitarbeiter kümmern sich jetzt um bis zu 160 Gäste im Restaurant. Wenn es wärmer wird, kommen draußen noch einmal 200 Sitzplätze hinzu.

Trotz dieser Größe sei die erste Woche bis auf ein paar kleine Anlaufschwierigkeiten super gelaufen: „Wir waren überrascht, wie gut alles funktioniert hat“, erzählt Eichner. Bei den Gästen scheint das „Unikat“ gut anzukommen. Obwohl gerade Semesterferien sind und es auf dem Campus deshalb ruhiger zugeht, ist im Restaurant viel los, freie Tische sind nur wenige auszumachen. Sehr modern ist die Pizzeria nach ihrem Umbau jetzt eingerichtet, mit hellem Holz und vielen Deckenlampen. Im hinteren Bereich des Restaurants kann man sogar den Pizzabäckern bei der Arbeit zusehen.

Zuvor 40 Jahre in derselben Hand

Vor dem Umbau hatte Davide D‘Antoni die Pizzeria betrieben. 40 Jahre war sie in der Hand seiner Familie, bis die Universität D’Antoni 2015 den Pachtvertrag gekündigt und das Restaurant neu ausgeschrieben hat. Zu der Kündigung kam es laut Universität, weil der Gebäudeabschnitt, in dem sich die Pizzeria befindet, saniert werden musste. D’Antoni betreibt mittlerweile ein anderes italienisches Restaurant, das „& Amici“ Hinter der Grieb.

Mit Stefanie Eichner, Stefanie Thiele, Stefan Thiele und Tobias Fuchsgruber übernehmen vier erfahrene Gastronomen die Pizzeria auf dem Campus. Sie sind auch die Betreiber des „Papageno“ in der Keplerstraße. Die Bekanntheit, die sie mit diesem Restaurant erlangt haben, war wohl auch ein Grund dafür, dass die Vier den Zuschlag bekommen haben: „Ich glaube, das ‚Papageno‘ hat schon auch eine Rolle gespielt“, erzählt die 33-Jährige. Die beiden Restaurants sind sich durchaus ähnlich: Vieles, was im „Unikat“ angeboten wird, ist auch auf der Speisekarte des „Papageno“ zu finden.

Keine direkte Konkurrenz zur Mensa

Dass das neue Restaurant nur wenige Meter von der Mensa entfernt ist, wo die Regensburger Studenten zumeist schon für weniger als fünf Euro satt werden, stört Eichner dabei nicht. Denn über den Preis könne man mit der Mensa eh nicht konkurrieren. „Aber ich denke, dass es viele Leute gibt, die auf ein schönes Ambiente und ein anderes Essen Lust haben“, ist sich Eichner sicher.

Snacks, Kaffee und andere Getränke bietet die Pizzeria jetzt auch schon ab neun Uhr morgens an. Allein auf die Studenten und Mitarbeiter der Universität setzen die Vier aber nicht. Das „Unikat“ hat auch abends geöffnet, bei Veranstaltungen im Audimax sogar sonntags. So haben auch schon viele Stammkunden aus dem „Papageno“ den Weg an die Uni gefunden.

Aber wie kommen Pizza und Pasta bei den Gästen an? „Die Portionen sind richtig groß, wir kommen auf jeden Fall wieder!“, sagen zwei Studentinnen nach ihrem ersten Besuch im „Unikat“. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme auch, erzählt eine Mitarbeiterin der Universität, „nur die Nudeln musste ich ein wenig nachsalzen“. Sollte das der einzige Anlass zur Kritik sein, können die vier Betreiber nach ihrer ersten Woche auf dem Campus wirklich zufrieden sein.

Lesen Sie hier: Davide D‘Antoni blickt auf seine Zeit als Betreiber der Unipizzeria zurück.

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