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Placido Domingo zu Gast bei Gloria

Knüller bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen: Reinhard Söll holt den Jahrhundert-Sänger am 22. Juli nach Regensburg.

  • Placido Domingo gibt am 22. Juli sein einziges Deutschland-Konzert in Regensburg. Foto: Ruben Martin, Sony
  • „The Tiger“ Tom Jones: Am 23. Juli gastiert er in Regensburg. Foto: MLK
  • Markus Engelstetter, Steffi Denk und Lisa Wahlandt (von rechts): Sie sind mit „The Wall“ zu erleben. Foto: Uli Zrenner-Wolkenstein

Regensburg.Reinhard Söll, Veranstalter der Thurn und Taxis Schlossfestspiele, vermeldet einen Coup: Nach Xavier Naidoo, dem französischen Wirbelwind ZAZ, und dem Sänger des Jahres, Piotr Beczala, gab er am Dienstag bekannt, dass Jahrhundertsänger Placido Domingo zu seinem einzigen Konzert in Deutschland in den Fürstlichen Schlosshof kommen wird. „Seit es die Festspiele gibt, bemühen wir uns um Domingo. Aber die Agenten sagten uns, das sei utopisch. London, Salzburg, keine Zeit“, berichtet Impresario Söll. Dass es jetzt doch geklappt habe, sei wie schon bei Elton John „eine ungeheuere Auszeichnung für unser ja immer noch junges Festival“. Söll: „Domingo hier zu erleben ist ein Once-in-a-Lifetime-Ereignis.“

Die Festspiele unter Schirmherrschaft von Gloria von Thurn und Taxis eröffnen am 17. und 18. Juli mit Puccinis Oper „La Bohème“, in einer Freilichtproduktion des Slowenischen Nationaltheaters Ljubljana, das erstmals in Regensburg gastiert. Inszeniert wird das Stück vom Theater- und Filmregisseur Vinko Möderndorfer. Shootingstar ZAZ, die man schon die „neue Piaf“ und „Mademoiselle 1000 Volt“ nennt, bringt am 19. Juli den Schlosshof zum Toben. Klassiker von Vivaldi bis Beethoven in einem temperamentvollen Mix mit Swing, Salsa, Merengue, Afro- und Latin Jazz, sind bei Classic Meets Cuba am 20. Juli zu erleben.Das Quintett wurde bereits mit zwei Echo Klassik, zwei Jazz Awards und einer Grammy-Nominierung ausgezeichnet.

„The Wall“ von mit Steffi Denk & Co.

In einer exklusiv für die Festspiele produzierten Konzertshow bringen die Regensburger „Local Heroes“ um Steffi Denk, Markus Engelstädter, Lisa Wahlandt, Gerwin Eisenhauer und Bernd Meyer am 21. Juli eines der größten Meisterwerke der Rock-Geschichte auf die Thurn und Taxis-Bühne: „Pink Floyd’s The Wall“. Die ambitionierte Rock-Oper dürfte ein Liebling des Publikums werden.

Es ist das einzige Konzert in Deutschland und für die Schlossfestspiele eine Sensation: Der Gala-Abend mit Placido Domingo am 22. Juli. Der Sänger ist nach wie vor auf den großen Bühnen der Welt präsent, „seine musikalische Intelligenz, seine bezwingende Ausstrahlung sind unvergleichlich“ und als Mitglied der legendären „Drei Tenöre“ habe seine Popularität alle Grenzen gesprengt, schwärmt Reinhard Söll. Nach Regensburg kommt Domingo mit den Augsburger Philharmonikern unter Israel Gursky und den beiden SpitzensopranistinnenAngel Blue und Micaela Oeste. Auf dem Programm stehen Opernarien und -Duette. Und dass Domingo auch zum Finale diese oder jene spanische Zarzuela anstimmen wird, „darauf kann man wetten“, so Söll.

Tom Jones im Schlosshof

Aufsehen erregen wird auch das Konzert gleich tags darauf am 23. Juli: Weltstar Tom Jones singt eine Auswahl seiner Greatest Hits und Songs aus seinen neuen Alben. „The Tiger“ ist sein Markenzeichen, seine soulige Stimme, mal kräftig mal schmuseweich der absolute Erfolgsgarant. Gepaart mit Sexappeal und einem Schuss Ironie sind das die Grundlagen für die phänomenale Karriere von Tom Jones. Der Sohn eines Bergarbeiters aus dem walisischen Pontybridd stieg vom Staubsaugervertreter zur Ikone des Showgeschäfts auf. 2006 schlug ihn die Queen zum Ritter des Empire. Für sie trat er 2012 zu ihrem diamantenen Thronjubiläum im Buckingham Palace auf.

Adoro heißt das Quartett von jungen, gut aussehenden Opernsängern, die mit ihren wunderschönen klassischen Stimmen populären deutschsprachigen Hits und neuen Klassik-Pop-Kompositionen Gefühl und Romantik einhauchen. Am 24. Juli entführen sie in eine romantische Sommernacht auf Schluss St. Emmeram. Am 25. Juli betritt dann der deutsche Soulstar Xavier Naidoo mit seiner Band die Festivalbühne: „Frei sein“, so lautet der Titel seiner Sommer-Tour. Mit seiner individuellen Kombination aus überragendem Talent, authentischem Stil und ausdrucksstarken Inhalten hat Naidoo sein eigenes deutsches Soul-Genre geschaffen.

Krönender Festspielabschluss ist dann am 26. Juli abends mit der Festlichen Operngala mit Startenor Piotr Beczala. Ein Millionenpublikum war an den TV-Bildschirmen dabei, als Beczala vor wenigen Wochen den ECHO-Klassik als „Sänger des Jahres“ erhielt. Der polnische Startenor wurde bei den Salzburger Festspielen 2012 als Partner von Anna Netrebko in Puccinis „La Bohème“ gefeiert.

Karten und Infos: www.odeon-concerte.de, (09 41) 29 60 00. (mz)

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