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Platz fürs Museum: Geschäft wird abgerissen

Am Donaumarkt sind wieder Abrissbagger am Werk. Das ehemalige Möbelhaus Brüchner ist schon fast verschwunden.
Von Claudia Böken, MZ

Der Bagger nagt am Donaumarkt an dem früheren Möbelgeschäft.Foto: Böken

Regensburg. Am Donaumarkt leert sich langsam für die Museum der bayerischen Geschichte. Die Reste der früheren Wurstwarenfabrik Ostermeier sind schon seit vergangenem Jahr verschwunden. Momentan fällt das Möbelhaus Brüchner dem Abrissbagger zum Opfer. Das frühere Möbelgeschäft erlebte bis zum Jahreswechsel 2012 als Flohmarkt noch eine Restnutzung. Eigentlich sollte an seiner Stelle die Stadthalle gebaut werden. Am Donaumarkt entsteht bis zum Jahr 2018 das Museum der bayerischen Geschichte. Und das hat eine Menge Raumbedarf. Von 8000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist die Rede, zuzüglich 4000 Quadratmeter für ein Museumsdepot und Werkstätten. Für letztere Nutzungen hat die Stadt dem Freistaat den Österreicherstadel an der Ostseite des Donaumarkts angeboten.

Alles andere hängt vom Wettbewerb ab, den der Freistaat in enger Absprache mit der Stadt Regensburg auslobt, wie der stellvertretende Planungs- und Baureferent Anton Sedl-meier bestätigt. Das Hauptgebäude könnte parallel zur Donau gebaut werden. Zur Verfügung stünde außerdem der nördliche Teil des Trunzerblocks und der nördliche Teil des Brüchner-Areals.

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