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Podcast: Das Böse kann einen Namen haben

1994 tötete Martin P. einen Elfjährigen grausam. Der Ministrantenmörder von Regensburg schlug aber zwei weitere Male zu.
Von André Baumgarten

Regensburg.Eines der schlimmsten Verbrechen, das die Menschen in Regensburg und weit über die Landkreisgrenzen hinaus schwer betroffen machte, war am Ende der Beginn einer unvorstellbaren Reihe. Ein damals 18-Jähriger tötete am 13. Oktober 1994 den Ministranten Tobias H. mit mehr als 70 Messerstichen. Der gestörte Triebtäter lauerte seinem Opfer an der Pfarrkirche Herz Marien in der Domstadt auf und setzen seinen abscheulichen Plan in die Tat um. Eines zeigte sich schon bei dieser Tat – das Böse kann einen Namen haben. Hier lautete er Martin P.

Zwei weitere Mal mussten sich danach Gerichte mit völlig empathielosen Mann beschäftigen. Der Zwang, Kinder qualvoll sterben zu sehen, kostete 2005 den Sohn eines einstigen Mithäftlings das Leben. Der neunjährige Peter aus München starb trotz eindeutiger Warnungen vor dem gemeingefährlichen Täter. In der für diesen Mord verhängten lebenslangen Haft in der JVA in Straubing ging Martin P. schließlich erneut seinem Trieb nach – und schlug einem Insassen mit einem Hammer den Schädel ein. Am Ende standen in Summe 37,5 Jahre Haft, Sicherungsverwahrung und die dauerhafte Unterbringung in einer forensischen Klinik. Und viele Fragen, denen wir im Podcast auf den Grund gehen wollen.

Der True-Crime-Podcast der MZ

Im Podcast „Spuren des Todes – Verbrechen in Ostbayern“ greifen wir regelmäßig einen der großen Kriminalfälle in Ostbayern auf. Sie finden dieses Audioformat überall, wo es Podcasts gibt – wie zum Beispiel bei Spotify, Apple Podcasts (iTunes), auf Deezer sowie auf YouTube. Auf diesen Plattformen können Sie „Spuren des Todes“ natürlich gern abonnieren und verpassen so keinen dieser spannenden Fälle.

Das ist das offizielle Teaserbild für „Spuren des Todes - Verbrechen in Ostbayern“.
Das ist das offizielle Teaserbild für „Spuren des Todes - Verbrechen in Ostbayern“. Foto: MZ-Infografik

Mit „Spuren des Todes – Verbrechen in Ostbayern“, die am 15. November 2019 mit der Pilotfolge zum Vierfach-Mord in Laaber startete, haben wir unser Audioangebot weiter ausgebaut. Mit dem Vermisstenfall Anna Poddighe haben wir uns in Folge 2 beschäftigt, ehe in der dritten Episode die neuesten Entwicklungen im Fall Maria Baumer und in Folge vier der Mord an Rotlicht-König Walter Klankermeier besprochen wurden.

Mit dem Mord an dem Polizisten Markus Jobst aus Holzheim am Forst sowie zwei Fällen, bei denen die eigenen Väter zu Mördern wurden, beschäftigten wir uns in den Folgen fünf und sechs, ehe in der siebten Ausgabe der Amoklauf von Saltendorf und danach in Folge acht ein Mord mit vielen Fragezeichen in Cham das Thema war.

Der Tod von Mareike G. aus Waldmünchen beschäftigte ganz Deutschland. Die Aufklärung dieses Kriminalfalls gelang durch zwei Experten, die für die neunte Ausgabe dieses Audioformats bei uns ins Podcaststudio zu Gast waren – Deutschland bekanntester Fallanalyst Alexander Horn und der damalige Chefermittler Stefan Halder lösten diesen Fall damals auf. In Folge zehn waren wir auf der Spur des Rosenmörders von Regensburg und gingen in der elften Episode den Hintergründen nach, die einem schlagzeilenträchtigen Tötungsdelikt in Adelskreisen zugrunde lagen:

Audio

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