MyMz
Anzeige

Podcast: Der Rosenmörder von Regensburg

Im Oktober 2004 fand die Polizei Silvia J. tot in ihrer Wohnung. Ihr Mörder hatte 18 Rosen um die 41-Jährige herum drapiert.
Von André Baumgarten

Regensburg.Das Bild, das sich den Ermittlern im Oktober 2004 in der Bayerwaldstraße in Regensburg bietet, ist alles andere als alltäglich und geradezu bizarr. Die Tote liegt akribisch arrangiert im hellblauen Nachthemd mit Blütenmuster auf ihrem Bett. Auf der orangefarbenen Decke sind zudem fein drapiert 18 Rosen verteilt. Eines von mehreren wichtigen Indizien, die den Täter später als Mörder überführen - es ist Leonhard B., der Freund der Prostituierten.

Auch in diesen Fall ist einer der profiliertesten Fallanalysten in ganz Deutschland, Alexander Horn, eingebunden. Allerdings nicht bei den Ermittlungen, sondern als Sachverständiger vor Gericht und nur anhand Informationen aus der Aktenlage. Schwurgerichts-Vorsitzender Dr. Werner Ebner wollte mehr über die Hintergründe der Tat erfahren und bat Horn um seine Expertise. Ein Novum, das Justizgeschichte schrieb: Der außergewöhnliche Kriminalfall wurde erst durch den Prozess als das gesühnt, was er war. Heimtückischer Mord!

Der True-Crime-Podcast der MZ

Im Podcast „Spuren des Todes – Verbrechen in Ostbayern“ greifen wir alle drei Wochen einen der großen Kriminalfälle in Ostbayern auf. Sie finden dieses Audioformat natürlich überall, wo es Podcasts gibt – wie zum Beispiel bei Spotify, Apple Podcasts (iTunes), auf Deezer sowie auf YouTube. Auf diesen Plattformen können Sie „Spuren des Todes“ abonnieren und verpassen so keinen der spannenden Fälle.

In „Spuren des Todes“ beleuchten wir große Verbrechen in Ostbayern.
In „Spuren des Todes“ beleuchten wir große Verbrechen in Ostbayern.

Mit „Spuren des Todes – Verbrechen in Ostbayern“, die am 15. November 2019 mit der Pilotfolge zum Vierfach-Mord in Laaber startete, haben wir unser Audioangebot weiter ausgebaut. Mit dem Vermisstenfall Anna Poddighe haben wir uns in Folge 2 beschäftigt, ehe in der dritten Episode die neuesten Entwicklungen im Fall Maria Baumer und in Folge vier der Mord an Rotlicht-König Walter Klankermeier besprochen wurden.

Mit dem Mord an dem Polizisten Markus Jobst aus Holzheim am Forst sowie zwei Fällen, bei denen die eigenen Väter zu Mördern wurden beschäftigten wir uns in den Folgen fünf und sechs, ehe in der siebten Ausgabe der Amoklauf von Saltendorf und danach in Folge acht ein Mord mit vielen Fragezeichenin Cham das Thema war.

Ein deutschlandweit viel beachteter Fall war der Tod und die Suche nach Mareike G. aus Waldmünchen. Für die Aufarbeitung dieses Kriminalfalls hatten wir uns erstmals zwei Experten in MZ-Podcaststudio geholt – Deutschland bekanntester Fallanalyst Alexander Horn und der damalige Chefermittler Stefan Halder lösten diesen Fall damals auf. Und arbeiteten erstmals nur mit Hypothesen und Täterprofil, statt mit Tatort und Leiche.

Audio

Im Podcast: Hypothesen führten zum Täter

Der Fall Mareike bewegte ganz Deutschland. Dass Stefan B. ertappt wurde, ist auch der Erfolg von Fallanalyst Alexander Horn.

Welche weiteren Audioformate wir anbieten, können Sie gern hier nachlesen: Regionales für die Ohren - das sind die Podcasts der Mittelbayerischen!

Aktuelles aus der Region und der Welt gibt es über den Facebook Messenger, Telegram und Notify direkt auf das Smartphone.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht