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Fortbewegung

Polizei gibt Tipps zu E-Scootern

Die Roller müssen versichert und richtig beleuchtet sein. Fährt der Scooter mehr als 20 km/h, braucht es einen Führerschein.

Beim Fahren auf E-Scootern gibt es einiges zu beachten. Foto: Andreas Maciejewski
Beim Fahren auf E-Scootern gibt es einiges zu beachten. Foto: Andreas Maciejewski

Regensburg.Seit Sonntag stehen an vielen Orten in der Regensburger Altstadt E-Scooter. Die Polizei gibt Tipps, wie Bürger sicher und im Einklang mit dem Gesetzbuch auf den Rollern durch die Stadt flitzen können.

Laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums dürfen Elektroroller, die unter die sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung fallen, maximal 20km/h schnell sein. Der Fahrer muss mindestens 14 Jahre alt sein, einen Führerschein braucht es nicht. Versicherungspflichtig ist der E-Scooter jedoch, nachgewiesen wird das über eine entsprechende Plakette am Fahrzeug.

Führerschein ab über 20 km/h nötig

E-Scooter mit einer Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h fallen nicht unter die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung. Sie unterliegen dann den allgemeinen zulassungs- sowie fahrerlaubnisrechtlichen Bestimmungen, so dass sie unter Umständen ein Kennzeichen benötigen und der Fahrer einen Führerschein vorweisen muss.

Verkehr

E-Scooter-Verleih startet

Einen Tag früher als angekündigt können die Regensburger losflitzen. Die Neugier ist groß, doch auch Kritik wird laut.

Für alle Elektroroller gilt, dass es sich bei ihnen um Kraftfahrzeuge handelt. Alle Vorschriften, die beispielsweise für das Autofahren gelten, sind ebenso für das Fahren mit E-Scootern verbindlich. Dazu zählen etwa die Einhaltung von Promillegrenzen oder die Nutzung elektronischer Geräte zur Kommunikation.

Grenze für unter 21-Jährige: Null Promille

Wer also einen E-Scooter mit 0,5 Promille oder mehr fährt, muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz rechnen, die ein hohes Bußgeld, mehrere Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot zur Konsequenz hat. Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor, die mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden kann. Eine Straftat begeht auch, wer ab 0,3 Promille nicht mehr in der Lage ist, sicher am Verkehr teilzunehmen. Für Fahranfänger in der Probezeit oder unter 21-Jährige gelten 0,0 Promille.

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Die Polizei rät, beim Fahren auf dem E-Scooter immer einen Helm zu tragen. Einzelnen Rollerfahrern wird geraten, hintereinander zu fahren, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu behindern. Die Beamten warnen davor, freihändig zu fahren, andere Personen auf dem Roller mitzunehmen, oder sich selbst an ein anderes Fahrzeug zu hängen bzw. einen Anhänger an dem Roller zu befestigen. Das Fahren auf Gehwegen ist E-Scooter-Fahrern nicht erlaubt, Radwege dürfen hingegen genutzt werden.

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