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Regensburg
Mittwoch, 20. Juni 2018 30° 2

Überprüfung

Polizei kontrollierte in Asylheimen

Marihuana, gefälschte Markenware und gestohlene Fahrräder fanden die Polizeibeamten in zwei Unterkünften in Regensburg.

Die Polizeibeamten kontrollierten 172 Bewohner in den Gemeinschaftsunterkünften. Foto: fotolia/Volker Hammermeister
Die Polizeibeamten kontrollierten 172 Bewohner in den Gemeinschaftsunterkünften. Foto: fotolia/Volker Hammermeister

Regensburg.Am Dienstag, 12. Juni, führte die Polizeiinspektion Regensburg Süd mit Unterstützungskräften aus dem Präsidialbereich und der Bereitschaftspolizei eine anlassunabhängige Kontrolle in zwei Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber im Regensburger Stadtosten durch. Bei den anwesenden 172 Bewohnern wurden Identitätsfeststellungen und Überprüfungen durchgeführt. Darüber informierte die Polizeiinspektion Regensburg Süd am Mittwochnachmittag.

In einer, drei syrischen Staatsangehörigen zugeteilten Wohnung, wurde eine große Menge an offensichtlich gefälschter Markenware aufgefunden. Es handelte sich um verschiedene Bekleidungsstücke sowie Taschen und Uhren. Die Sachen wurden sichergestellt und gegen die drei Wohnungsinhaber sowie zwei weitere Asylbewerber wird durch die Kriminalpolizei Regensburg wegen eines Vergehens nach dem Markengesetz ermittelt.

Ermittlungen eingeleitet

Gegen einen Afrikaner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, da er im Besitz einer geringen Menge Marihuana war.

Bei zwei weiteren Personen konnte ein Verstoß gegen eine von der Ausländerbehörde auferlegte räumliche Beschränkung sowie eine Ausschreibung zur Aufenthaltsvermittlung festgestellt werden.

In zwei Kellerräumen bzw. einem Fahrradständer im Hof wurden mehrere Fahrräder festgestellt und überprüft; zwei davon waren nach Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben, bei einem Zweirad war die Rahmennummer verändert. Hier übernahm die EG Radius der Polizeiinspektion Regensburg Süd die Ermittlungen.

26 Tiere in einer Drei-Zimmer-Wohnung

In der Drei-Zimmer-Wohnung einer 44-jährigen Mutter von vier Kindern, wurden 26 Tiere vorgefunden, 13 Hunde und 13 Katzen, zum größten Teil Jungtiere. Die Wohnungsinhaberin gab an die Tiere zu züchten und anschließend zu verkaufen. Die Asylbewerberin hatte weder eine Zuchterlaubnis noch die entsprechenden Papiere für die Hunde und Katzen. Das Veterinäramt stellte die Tiere sicher und gegen die Frau wird wegen Verstößen nach dem Tierschutzgesetz und dem Strafgesetzbuch ermittelt.

Zu weiteren Vorkommnissen kam es nicht. Die Kontrolle verlief störungsfrei und die Asylbewerber verhielten sich sehr kooperativ, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

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