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Polizei räumt Bismarckplatz

Auf dem Platz in der Regensburger Altstadt versammelten sich am Freitagabend 300 Personen. Die Leute saßen „dicht an dicht“.

Die Einhaltung des Mindestabstandes war am Freitagabend auf dem Regensburger Bismarckplatz nicht mehr möglich, weshalb die Polizei verständigt wurde. Foto: Carsten Rehder/dpa
Die Einhaltung des Mindestabstandes war am Freitagabend auf dem Regensburger Bismarckplatz nicht mehr möglich, weshalb die Polizei verständigt wurde. Foto: Carsten Rehder/dpa

Regensburg.Am Freitag kam im Verlauf der späten Abendstunden eine größere Menschenmenge am Bismarckplatz zusammen. Gegen 22.30 Uhr befanden sich nach Polizeiangaben circa 300 Personen am stadtbekannten Treffpunkt. „Die Menschen saßen dicht an dicht aneinander“, sagte Polizeioberkommissar Florian Waldher am Samstagmorgen der Mittelbayerischen.

Kein Mindestabstand eingehalten

Aufgrund der großen Personenanzahl sei die Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes unter diesen Umständen nicht mehr möglich gewesen, weshalb die Polizei verständigt wurde. Die Polizei forderte die Personen zunächst mit Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen des Platzes auf.

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Mit einer Begleitperson darf man sich in der Öffentlichkeit aufhalten. Viele ignorieren das. Die Ordnungsbehörden ahnden.

Die meisten Nachtschwärmer hätten diesen Durchsagen bereits Folge geleistet, wie Polizeioberkommissar Waldher berichtet: „Nur ein paar sind sitzengeblieben.“ Gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Regensburg wurden die Personen dann angesprochen und gebeten den Platz zu verlassen.

Polizei rechnet mit weiteren Einsätzen

Letztendlich kamen dieser Aufforderung alle Personen nach. Von Seiten der Polizei wurden keine Anzeigen erstattet. Zwischenfälle oder Widerstände gab es keine.

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„Es ist zu befürchten, dass das wieder so stattfindet“, sagt Waldher. Er rechnet mit weiteren Einsätzen, wenn das Wetter weiterhin die Menschen nach draußen lockt. Die Polizei weist darauf hin, dass – trotz der Lockerungen – das Abstandsgebot weiterhin einzuhalten ist und appelliert an die Bevölkerung. Die Beamten werden in den kommenden Tagen weiterhin Präsenz zeigen. „Wir schauen jetzt verstärkt darauf“, sagt Waldher.

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