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Volksfest

Polizei zieht positive Dult-Bilanz

47 Straftaten melden die Beamten Rund um die Regensburger Herbstdult. 2019 wurden weit weniger Handtaschen gestohlen.

Spaß auf der Regensburger Herbstdult hatten viele. Die Polizei zieht eine positive Bilanz. Foto: HC Wagner
Spaß auf der Regensburger Herbstdult hatten viele. Die Polizei zieht eine positive Bilanz. Foto: HC Wagner

Regensburg.Zeitgleich mit der Stadt Regensburg als Veranstalter der Regensburger Herbstdult zieht auch die zuständige Polizeiinspektion Regensburg Nord Resümee. Für die Polizeiinspektion Regensburg Nord geht mit dem Abschluss der Dult nun auch langsam die Festsaison mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zu Ende.

Wenngleich insgesamt 47 Straftaten von den Beamten und Beamtinnen der Stadtamhofer Inspektion zu bearbeiten sind, zeigt sich deren Leiter, Erster Polizeihauptkommissar Ludwig Stegerer, mit dem Ablauf der Herbstdult relativ zufrieden und attestiert einen weitestgehend friedlichen Verlauf.

Bereitschaftspolizei auf der Dult

Dazu beigetragen hat sicherlich auch die hohe Polizeipräsenz an allen 17 Dulttagen am Festgelände, die mit Unterstützungskräften der Einsatzzüge aus Regensburg, Amberg und Weiden sowie der Bayer. Bereitschaftspolizei gewährleistet wurde. Das gab die Polizeiinspektion Nord in einer Pressemitteilung bekannt. Besonders erfreulich sei zu berichten, dass es im Vergleich zu den vergangenen Dulten nur zu einer verschwindend geringen Anzahl von Handtaschendiebstählen kam. Daraus ist zu schließen, dass sich die Besucher die polizeilichen Apelle zu Herzen genommen hatten und verstärkt auf ihre Wertsachen geachtet hatten.

Bilanz

Nur der Pfarrer fehlte auf der Dult

Festwirte und Beschicker ziehen nach zwei Wochen eine äußerst positive Bilanz. Ausgefallen ist nur ein Gottesdienst.

BodyCam auf der Dult

Wie auch in der Vergangenheit musste bei den Körperverletzungen festgestellt werden, dass bei fast allen Auseinandersetzungen wiederum Alkohol mit im Spiel war.

Erstmals kam auf der Herbstdult auch die erst kürzlich eingeführte BodyCam zum Einsatz. Die ersten Erfahrungen zeigten, dass das hauptsächliche Ziel dieses Einsatzmittels, nämlich deeskalierend zu wirken, erfüllt werden konnte. Wie auch bei den vergangenen Dulten führten Beamte der PI Regensburg Nord in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt zwei Kontrollen auf dem Festgelände durch. Dabei wurden lediglich geringfügige Verstöße festgestellt. Glück im Unglück hatte schließlich ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäftes, welcher aufgrund seines eigenen Fehlverhaltens von einer Gondel erfasst und zu Boden gestoßen wurde. Wie sich weiter herausstellte, erlitt der Mann lediglich Prellungen und konnte mittlerweile das Krankenhaus wieder verlassen.

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