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Politik

Protest gegen NPD-Auftritt

Vorsorglich hat das Bündnis „Kein Platz für Nazis“ die größten Plätze in Beschlag genommen. Für die NPD bleibt offenbar der Kassiansplatz.
von Heinz Klein, MZ

So, wie im Bild im oberfränkischen Hof, werden sich auch in Regensburg Bürger für eine Demo gegen Rechts versammeln. Ein Bündnis von neun verschiedenen Organisationen hat dazu aufgerufen. Foto. dpa-Archiv

Regensburg.Die NPD ist derzeit auf „Deutschlandfahrt“. Der Fahrplan der Nationaldemokraten sieht vor, dass ihr mit Parolen bedruckter Laster am Mittwoch in Regensburg Station macht. Weil sich das Regensburger Ordnungsamt bei Anfragen nach angemeldeten und genehmigten Kundgebungen und Demonstrationen grundsätzlich in Schweigen hüllt, um keinen unfreiwilligen Werbeeffekt für solche Veranstaltungen zu erzielen, besetzte das Regensburger Bündnis „Kein Platz für Nazis“ (KPfN) im Vorfeld schon mal alle großen und wichtigen Plätze der Stadt, indem es dort Infostände anmeldete. Übriggeblieben ist der Kassiansplatz und dort soll am Mittwoch um 11 Uhr in der Tat der NPD-Laster einparken. Zumindest tauchte der Kassiansplatz nun auch auf dem Fahrplan der Deutschlandfahrt auf der NPD-Homepage auf. Damit haben sich im Vorfeld kursierende Gerüchte, die NPD würde ihre Kundgebung am Dani-Karavan-Denkmal abhalten, das am Neupfarrplatz an die ehemalige jüdische Synagoge erinnert, als gegenstandslos erwiesen.

Das Bündnis „Kein Platz für Nazis“ ruft für Mittwoch, 10 Uhr zu einer Hauptkundgebung am Haidplatz auf. Dort werden unter anderen der DGB-Regionalvorsitzende Christian Dietl und für die Sozialen Initiativen Dr. Gustav Rosenstein, evangelischer Pfarrer im Ruhestand, sprechen.

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