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Protestaktion gegen Überwachung

Am 27. Juli sind bundesweit Proteste gegen die Ausmaße der weltweiten Überwachung geplant. Auch in Regensburg soll demonstriert werden.
Von Mathias Wagner, MZ

Die Proteste gegen die Internetüberwachung sollen bundesweit stattfinden. Foto: dpa

Regensburg. In den vergangenen Wochen gab es heftige Kritik gegen geheimdienstliche Spähprogramme wie Prism oder Tempora sowie die Ausmaße der Internetüberwachung. Auch in Regensburg soll am 27. Juli demonstriert werden. Nicht mit einer klassischen Demonstration, sondern mit „Interventionen im öffentlichen Raum“, wie es Hauptorganisatorin Tina Lorenz nennt. Sie ist gerade dabei, möglichst viele Organisationen zur Teilnahme zu motivieren. Zugesagt haben ihren Angaben nach bereits der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Linke, die JuSos und auch die Piraten. Jedoch soll Wert darauf gelegt werden, dass die Protestaktion, die derzeit bei Facebook bekanntgemacht wird, als überparteiliche Veranstaltung durchgeführt wird. Tina Lorenz will mit der Protestaktion den von der geheimdienstlichen Internetüberwachung „entrüsteten Bürger“ ansprechen. Die Aktion soll auch Solidarität mit dem Whistleblower Edward Snowden zeigen. Der Geheimdienstmitarbeiter hatte Dokumente im Internet veröffentlicht und die Ausmaße der Überwachung durch die National Security Agency (NSA) bekanntgemacht.

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