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Aktion

Rauschebärte rockten den Campus

Der Nikolauslauf an der Universität Regensburg heitert am Donnerstag Studenten, Dozenten und schließlich sogar die Altstadtbesucher auf.
Von Daniel Steffen, MZ

„Lasst und froh und munter sein“, befanden 35 studentische Nikoläuse, gönnten sich einen Glühwein und zogen im Anschluss durch die Uni. Foto: Steffen

Regensburg.Von Himmel hoch kamen sie her und auf die Erde hernieder, um den Studenten der Uni Regensburg ein bisschen Gesellschaft zu leisten: Mit allerhand Süßigkeiten und auch ein paar Tropfen Schnaps ausgestattet zogen 35 Nikoläuse über den Campus. Pünktlich zu ihrer „Ankunft auf Erden“ hatten sie das passende Schneewetter mitgebracht, was dem Nikolauslauf 2012 zusätzlichen Auftrieb gab.

Doch ehe sich die lustige studentische Truppe auf zu ihren Kommilitonen der unterschiedlichen Studienrichtung machte, hatte sie sich zunächst mit Gebäck und Glühwein gestärkt. Den gab‘s dank einer Spende der Fachschaft Jura gratis.

Danach zog der rot-weiße Trupp weiter in die benachbarte Caféteria der Wirtschaftswissenschaften. Dort waren die Mädels und Jungs vom Auftritt der Rauschebärte begeistert, schließlich gaben diese die Lieder „Lasst uns froh und munter sein“ und „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ zum Besten. Auf der Treppe stehend, hatten die musizierenden Nikoläuse ihre Studenten gut im Blick. Nach ihrer kurzen inbrünstigen Darbietung verteilten sie ihre Süßigkeiten und zogen heiter weiter.

Die Nikoläuse machten am Donnerstag selbst vor ihren Dozenten keinen Halt: So statteten sie etwa der Vorlesung ihres Professors Steffen Sebastian einen Besuch ab und schritten dort mitten durch die Zuhörerreihen. Der Geschäftsführer des Instituts für Immobilienwirtschaft hatte aber vorher sein „Okay“ gegeben, sicherten die Rauschebärte der MZ zu. Um auch die fleißigsten Studenten zu erwischen, inspizierten die Nikoläuse zudem die Bibliothekssäle und sorgten dort für ein wenig Abwechslung. Im Anschluss knöpfte sich die lustige Truppe die Regensburger Altstadt vor: Zunächst stimmte sie die Besucher auf dem Christkindlmarkt heiter, dann zog sie weiter ins „Hacker-Pschorr“ und in die Bar „Pony“.

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