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Kultur

Regensburg bekommt Literaturpreis

Erstmals wird der „Regensburger Preis für Essayistik“ verliehen. Preisträger ist der Schriftsteller Dr. Raoul Schrott.

Der Autor Raoul Schrott wird am 29. März in Regensburg für sein Werk ausgezeichnet. Foto: Arno Burgi/dpa
Der Autor Raoul Schrott wird am 29. März in Regensburg für sein Werk ausgezeichnet. Foto: Arno Burgi/dpa

Regensburg.Regensburg bekommt einen eigenen Literaturpreis. Der mit 5000 Euro dotierte „Regensburger Preis für Essayistik“ wird am 29. März erstmals im Historischen Reichssaal verliehen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Preisträger ist der aus Tirol stammende Schriftsteller Dr. Raoul Schrott. Er wird für sein essayistisches Werk, wie es sich zuletzt insbesondere in dem Essayband „Politiken & Ideen“ (2018) manifestierte, ausgezeichnet.

Mit dem „Regensburger Preis für Essayistik“ werden laut Stiftungssatzung Essayisten geehrt, die nicht nur stilistisch herausragende Essays verfassen, sondern überdies Texte schreiben, welche „der Verwirklichung der Grundidee unseres Grundgesetzes“ dienen.

Damit wird die Literaturgattung der Essays als eigenständige literarische Form ebenso gewürdigt wie eine Haltung, die mit den Werten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland übereinstimmt. Bewusst wurde daher der Zeitpunkt für die erste Preisverleihung genau im 70. Jahr nach dem Inkrafttreten des Grundgesetzes gewählt.

Über die Stiftung

  • Friedrich-Märker-Stiftung:

    Die Stiftung zur Förderung der Essayistik ging aus der Friedrich-Märker-Stiftung hervor, die zwischen 1986 und 2002 den „Friedrich-Märker-Preis für Essayistik“ an 17 namhafte Autorinnen und Autoren verliehen hatte. Nach fast zwei Jahrzehnten der Inaktivität wurde die Stiftung neu belebt und positioniert.

  • Ausgezeichnete Autoren:

    Sie verleiht in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg den mit 5000 Euro dotierten „Regensburger Preis für Essayistik“. Ausgezeichnet werden Autoren von stilistisch herausragende Essays, welche „der Verwirklichung der Grundidee unseres Grundgesetzes“ dienen. Details unter: www.regensburger-preis-fuer-essayistik.de

Stiftungspräsident Dr. Bernhard Lübbers: „Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beginnt mit den berühmten Worten ,Die Würde des Menschen ist unantastbar. In diesen sechs Wörtern ist bereits ein ganzes Weltbild enthalten. Wir freuen uns, mit Raoul Schrott einen Essayisten auszeichnen zu können, der diese Überzeugung in seinen Texten überzeugend vertritt.“ Der „Regensburger Preis für Essayistik“ wird von der Stiftung zur Förderung der Essayistik in Kooperation mit der Stadt Regensburg verliehen. Die Stadt Regensburg unterstützt die Preisverleihung selbst mit weiteren 5000 Euro. Hierzu wurde eine entsprechende Kooperationsvereinbarung geschlossen.

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