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Regensburg: Hochburg von BMW e-Modellen

Hohe Investitionen, 60 Plug-In-Hybride pro Tag und der Aufbau des größten Ladenetzes in der Oberpfalz stehen bei BMW an.

  • Kleines e, große Zukunft: Das Typenschild auf dem BMW X1 markiert den Start in die Elektrifizierung. Foto: BMW Group
  • Eine Aufnahme aus dem Karosseriebau Foto: BMW Group
  • Der HV-Speicher wird im BMW Werk Regensburg aufgesetzt. Foto: BMW Group
  • Ein BMW-Mitarbeiter montiert in Regensburg ein Typenschild. Foto: BMW Group

Regensburg.Im BMW Group Werk Regensburg rollen aktuell die ersten e-Modelle vom Band. Projektleiter Hermann Artinger beschreibt die geplante Produktion bei Übergabe des ersten BMW X1 xDrive 25e an einen BMW-Kunden aus München als „ein straffes Programm“. Dies geht aus einer Pressemitteilung der BMW Group hervor.

Das neue Modell stehe für die bisher größte Transformation am Standort Regensburg: Dank hoher Investitionen und der Konzentration auf Kompaktmodelle könne BMW jetzt verschiedene Antriebsvarianten auf einer Linie produzieren. Im März werden jeden Tag 60 Stück der BMW X1 als Plug-In-Hybrid vom Band rollen. Einen Monat später soll die Zahl auf 100 Modelle pro Tag ansteigen.

Neue Vielfalt bei den Antrieben

Montage der Ladedose: Die Plug-in-Hybride laufen in Regensburg vom selben Produktionsband wie alle anderen Modelle. Foto: BMW Group
Montage der Ladedose: Die Plug-in-Hybride laufen in Regensburg vom selben Produktionsband wie alle anderen Modelle. Foto: BMW Group

Alle Antriebe - von Verbrennern über Hybride bis hin zu vollelektronischen Modellen - sollen parallel auf einem Produktionsband verbaut werden, sagt Werkleiter Frank Bachmann. Nach dem Serienstart des BMW X1 xDrive 25e folge im Juli die Hybridvariante des BMW X2. Im Herbst dieses Jahres wird jeder fünfte BMW made in Regensburg ein Plug-In-Hybrid sein, heißt es in der Pressemitteilung der BMW Group.

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300 Millionen für neue Fahrzeugkonzepte

BMW wolle in Regensburg innerhalb von fünf Jahren mehr als 300 Millionen Euro für die Integration neuer Fahrzeugkonzepte investieren. Diese wirke sich auf Qualifizierung von Mitarbeitern, Klimaschutz, ergonomische Anlagen und zahlreiche Baumaßnahmen aus.

Während der fünf-wöchigen Produktionspause in den Sommerferien soll beispielsweise mit Hilfe einer der größten Kräne Europas das Dach einer Montagehalle angehoben werden. Weiter seien eine neue, energiesparende Lackierstraße, die Erweiterung des Karosseriebaus und der Aufbau neuer Transportbänder für die Montage von e-Fahrzeugen geplant.

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200 e-Ladesäulen auf und vor dem Werksgelände

BMW nimmt in den nächsten Wochen ein weiteres Großprojekt in Angriff: Auf und vor dem Werksgelände entsteht das größte betriebliche Ladenetz in der Oberpfalz, heißt es in der Pressemitteilung. Bis Ende 2020 sollen Mitarbeiter und Autofahrer aus der Region an mehr als 200 Ladesäulen des BMW Group Werks Regensburg 100 Prozent Ökostrom tanken können.

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