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Auszeichnung

Regensburg kürt Kulturpreisträger

Journalist und Autor Thomas Muggenthaler erhält den mit 10 000 Euro dotierten Kulturpreis 2019 für sein Lebenswerk.

Thomas Muggenthaler Foto: tkw
Thomas Muggenthaler Foto: tkw

Regensburg.Den mit 10 000 Euro dotierten Kulturpreis 2019 erhält der in Regensburg lebende Journalist und Autor Thomas Muggenthaler für sein Lebenswerk. Dies hat der Stadtrat in einer Sitzung entschieden. Die Kulturförderpreise 2019 zu je 2500 Euro werden vergeben an Katharina Claudia Dobner, Alexander Rosol und Johannes Molz. Der Kulturpreis und die Kulturförderpreise werden im Rahmen des Künstlerempfangs am 22. Oktober überreicht.

Thomas Muggenthaler, geboren 1956, studierte Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Regensburg. Muggenthaler arbeitet mit allen Formaten der medialen Öffentlichkeit. In TV und Radio, in filmischen Arbeiten und durch Buchveröffentlichungen hat er wichtige Beiträge zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Niederbayern und der Oberpfalz geleistet – meist mit dem Fokus auf Regensburg. Die Wirkung seiner Arbeit reicht jedoch auch in die deutsche Medienlandschaft und das europäische Ausland. Thomas Muggenthalers Beiträge befassen sich etwa mit der Jüdischen Geschichte, der NS-Zwangsarbeit, dem Widerstand gegen Hitler und dem KZ Flossenbürg. Sein intensives Engagement für die Erinnerungsarbeit ist persönlicher und journalistischer Natur. Großes Feingefühl und Professionalität zeichneten seine Arbeit für die Gedenkkultur in Ostbayern und der Stadt Regensburg aus, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Drei Förderpreise

Katharina Claudia Dobner erhält den Kulturförderpreis für ihr künstlerisches Wirken. Sie wurde 1981 in München geboren. Sie studierte an der renommierten Kunsthochschule Berlin Weißensee und absolvierte dort eine Ausbildung im Fachgebiet Kostüm- und Bühnenbild. Seit 2011 lebt und arbeitet Katharina Claudia Dobner als freischaffende Künstlerin in Regensburg. Als Bühnen- und Kostümbildnerin beeinflusst sie die Eigenproduktionen am Regensburger Turmtheater. Ihre freien Arbeiten waren etwa in der Sigismundkapelle, im Kunst- und Gewerbeverein oder der Regensburger Sparkassen-Zentrale zu sehen und erleben. Als Dozentin an der Akademie für Gestaltung Regensburg gibt sie ihr Wissen an den Nachwuchs weiter.

Alexander Rosol wurde 1982 in Regensburg geboren und absolvierte sein Studium der Kunsterziehung und Anglistik an der Universität Regensburg. Seit 2011 lebt er in seiner Heimatstadt als freischaffender Künstler. Die produktive Zusammenarbeit mit anderen Künstlerkollegen findet sich wiederkehrend in Alexander Rosols Schaffen. Mit dem Regensburger Fotografen Christoph Gabler entwickelte und zeigte er etwa das Projekt „Konex“ in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel und im Depot in Pilsen. In großen Formaten fertigte Gabler Porträts von Regensburger Persönlichkeiten an.

Bei Matthias Kellner am Bass

Johannes Molz erhält den Kulturförderpreis für sein Wirken im Bereich Musik und Literatur. Seit vielen Jahren ist Johannes Molz, 1982 in Straubing geboren, in der Regensburger Kulturszene aktiv. Johannes Molz‘ Hauptprojekt ist das 2015 begonnene musikalisch-literarische Mischprojekt namens „null“, für das der Künstler Bücher schreibt und zu jedem Buch ein Album mit Songs veröffentlicht. Auf der Bühne ist er für dieses Projekt mit Baritonakustikgitarre, einer Loop-Station und seinem Buch unterwegs.

Live und im Studio ist Molz in zahlreichen Bands in Jazz, Pop, Klassik und Metal aktiv. Als Bassist von Matthias Kellner konnte Molz in beinahe 400 Konzerten in ganz Europa internationale Bühnen- und Tournee-Erfahrung sammeln.

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