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Messe

„Regensburg mobil“ zeigte Auto-Trends

Die Messe legte den Fokus auch auf das Thema Nachhaltigkeit. Rund um den Neupfarrplatz wurden Fahrzeuge präsentiert.
Von Tino Lex

Wäre auch eine Option für Stadträtin Kerstin Radler: der BMW 8er als Cabrio. Foto: Tino Lex
Wäre auch eine Option für Stadträtin Kerstin Radler: der BMW 8er als Cabrio. Foto: Tino Lex

Regensburg.Regensburg Diesel ja oder nein? Elektroauto ja, aber? Oder doch ein Hybrid? „Man darf sich halt einfach nicht verrückt machen lassen“, kommentiert Martin Dietl, Filialleiter vom BMW Autohaus Hofmann, die derzeitige Aufregung am Automarkt. Die Möglichkeiten sind derzeit unglaublich vielfältig. Noch nie zeigte sich der Automarkt so divers. Und selbst die Bosse der Konzerne haben eine alles umspannende Lösung nicht im Gepäck. Leidtragende sind nicht nur die Kunden, die durch tägliche Hiobsbotschaften aus der Autoindustrie und den Gerichten, die wieder mal irgendwo in Deutschland ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge verhängen, verunsichert sind. Auch die Händler müssen veräußern, was ihnen seitens der Hersteller vorgegeben wird.

Bereits zum 22. Mal bot das Stadtmarketing mit „Regensburg mobil – Teil 1“ die Gelegenheit, einen Überblick über das Angebot der Regensburger Autohändler zu gewinnen. Konzept der Messe ist seit ihrer Gründung 1998 die Vergleichsmöglichkeit auf kleinstem Raum. Die Besucher können sich bei einem gemütlichen Bummel rund um den Neupfarr- und St.-Kassians-Platz Informationen über ihr neues Traumauto einholen. Verbinden ließ sich der Besuch in der Regensburger Altstadt mit einem Shopping-Bummel und einer gemütlichen Pause im Straßencafé oder Biergarten – und dies nutzten bei herrlichem Wetter nicht wenige. Über mangelnden Zuspruch brauchten sich die Händler nicht zu beschweren.

Sehen Sie hier eine Bildergalerie von der Automesse

Impressionen von der Automesse

20 Marken, 70 Modelle

Die Autohändler präsentierten dieses Jahr erneut rund 70 aktuelle Modelle von über 20 Marken aus Deutschland, Europa und Asien. Von Kleinwagen für die Stadt über komfortable Limousinen, praktische Kombis und SUV bis hin zu sportlichen Cabrios findet jeder Besucher das für ihn passende Fahrzeug. Allen gemeinsam sind sparsame und saubere Motoren. Immer mehr der ausgestellten Fahrzeuge werden teilweise oder ganz mit Strom angetrieben. Verschiedene Infostände runden das Angebot der Messe ab.

Eröffnet wurde die beliebte Ausstellung von Stadträtin Kerstin Radler von den Freien Wählern, die, flott gekleidet mit cooler Sonnenbrille, bei ihrer Rede feststellte, dass, egal was man sich für ein Fahrzeug anschaffe, man den Umweltgedanken im Hinterkopf behalten solle. Schließlich fahre man ja ein Auto auch über mehrere Jahre hinweg. „In erster Linie muss man für sich selbst entscheiden, was man für ein Auto benötigt – SUV, Sportwagen oder Van – es gibt viele Optionen, die offen sind“, so die Vertreterin von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Radler lud die Gäste ein, sich für jedes Auto zu interessieren, Interesse zu zeigen, was die Zukunft bringe und wenn, dann nachhaltige Autos zu erwerben. Radler betonte andererseits, dass für die Stadt Regensburg der ÖPNV sehr wichtig sei. So wäre eine der Möglichkeiten, den Stadtverkehr zu entlasten, das Auto am Stadtrand zu parken und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hineinz fahren. Michael Quast, Geschäftsführer vom veranstaltenden Stadtmarketing, bedankte sich zuvorderst bei den Händlern, die der Ausstellung bereits so lange die Treue halten.

Wie der Geschäftsführer betonte, gehe es nicht nur darum, dass hier schöne Autos gezeigt würden und die neuesten Modelle sowie spannende Entwicklungen im Bereich E-Autos, sondern auch darum, dass viele Menschen mit einer solchen Ausstellung in die Altstadt gelockt würden. „Was tut sich hier, was gibt es an Geschäften?“, dies sei der gewollte Synergieeffekt einer solchen Ausstellung. Ganz toll finde Quast auch die Innovationsbereitschaft der Partnerunternehmen. Er machte darauf aufmerksam, dass auch auf dem Dach der Galeria Kaufhof Fahrzeuge präsentiert werden: Die Jepsen-Autogruppe ließ dafür extra zwei Fahrzeuge mittels Lastenkran nach oben hieven.

Sky Bar gefiel den Gästen gut

Auf diese Idee, Fahrzeuge in diesem Ambiente zu zeigen, kam Johannes Marx, der Nachfolger in der Unternehmensführung der Jepsen-Autogruppe: „Man muss sich immer etwas einfallen lassen und diese Veranstaltung gefällt unseren Kunden anscheinend sehr gut“, erklärte Johannes Marx auf dem Dach der Galeria. Den Gästen gefiel die Sky Bar, so der Name, sehr gut. Gerd Eder vom Harley Haus in Regensburg hatte sich eigens ein T-Shirt mit dem VW-Emblem übergestülpt und zeigte damit Flagge. „Ich habe schon noch ein paar andere Marken als T-Shirt“, stellte Eder fest. Er fahre ja auch noch ein paar andere Marken. Die Idee der Sky Bar fand er sehr inspirierend.

Die Gäste der Regensburg mobil indes zeigten sich überwiegend positiv angetan von der Messe und ihrer Aussagekraft. „Ich komme jetzt schon bestimmt 15 Jahre her und sehe mir das alles sehr gerne an“, so Peter Kramer aus Regensburg. Er benötige selten ein Auto, erledige alles mit dem Rad: „Aber schön anzuschauen sind sie“, sagt er.

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