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Regensburger Bauverein erklimmt den Berg

Die Wohnbau St. Wolfgang schafft bis 2020 auf dem Ziegetsberg 53 neue Wohneinheiten. Elf davon werden öffentlich gefördert.
Von Daniel Steffen

Die Vorstände Dieter Scheil (l.) und Markus Leberkern von der Wohnbau St. Wolfgang freuen sich über den Baubeginn auf dem Ziegetsberg. Foto: Steffen
Die Vorstände Dieter Scheil (l.) und Markus Leberkern von der Wohnbau St. Wolfgang freuen sich über den Baubeginn auf dem Ziegetsberg. Foto: Steffen

Regensburg.Es hat eine Weile gedauert, aber nun ist es soweit: Die Wohnbau St. Wolfgang hat die Baugenehmigung für die Wolframstraße in der Tasche. Dort, in unmittelbarer Nähe zur Kirche St. Josef Ziegetsdorf, hat die Baugenossenschaft vor, drei Häuser mit insgesamt 53 Wohneinheiten zu errichten. Die Gebäude sollen zwei- beziehungsweise dreigeschossig gebaut werden und auf einer Wohnfläche von 2700 Quadratmetern unterschiedlich große Wohnungen beinhalten. Zwölf der Wohneinheiten werden seniorengerecht konzipiert, elf Wohnungen sind für die öffentliche Förderung vorgesehen, was der vorgegebenen Quote von 20 Prozent entspricht.

Sowohl junge Familien als auch ältere, alleinstehende Menschen sollen am Ziegetsberg eine neue Heimat finden, schwebt den Vorständen Markus Leberkern und Dieter Scheil vor. Deshalb seien Wohnformen von der Einzimmer- bis zur Vierzimmerwohnung vorhanden. In Quadratmetern ausgedrückt, variiert die Wohnungsgröße zwischen 33 und 90. Zum Parken geht es mitunter in die Tiefe: Unter zwei Gebäuden werde eine Tiefgarage gebaut, die insgesamt 24 Stellplätze biete. Auch oberirdisch seien „mindestens elf Stellplätze vorgesehen“ – zwei davon für Elektrofahrzeuge.

Genossenschaft bleibt am Ball

Der Baubeginn für das Wohnprojekt, so sagen die Vorstände, soll noch in diesem Monat erfolgen. Sie gehen davon aus, dass die Fertigstellung bis zum Frühjahr 2020 erfolgt. Mit der Bautätigkeit will die Wohnbau St. Wolfgang aber auch danach nicht ruhen: „Unser Wunsch ist, weitere Wohnungen zu bauen beziehungsweise im vorhandenen Eigentum neuen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, betont Leberkern. Scheil fügt hinzu: „Wenn wir was bauen können, dann bauen wir. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, die Wohnungsnot in Regensburg und Umgebung zu lindern.“ Dem stimmt der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Gunther Ederer, zu. Den „positiven Abschluss des durchaus langwierigen Genehmigungsverfahrens“ betrachtet er als „Meilenstein der erfolgreichen genossenschaftlichen Arbeit“.

Die nähere Umgebung habe die Wohnbau St. Wolfgang bereits im Visier. „Aktuell führen wir Gespräche mit Bürgermeistern aus den Nachbargemeinden“, sagt Leberkern. Ferner hoffe die Genossenschaft darauf, schon bald die Baugenehmigung für eine angrenzende Fläche auf dem Ziegetsberg zu bekommen. Diese sei bereits im Eigentum der Wohnbau St. Wolfgang.

2017 wurde mehrfach saniert

In der jüngsten Vergangenheit hat die Wohnbau St. Wolfgang eine Reihe von Sanierungen hinter sich gebracht. Das bis dato letzte Projekt stellte sie Ende 2017 fertig, als in der Augsburger Straße 18 bis 22 insgesamt 30 Wohneinheiten neu bezogen werden konnten. Durch Aufstockung erreichte man zudem, dass acht Wohnungen mehr als zuvor zur Verfügung standen.

Kurz zuvor war die Wohnbau St. Wolfgang im Kasernenviertel aktiv und erneuerte die Gebäude Brahmsstraße 27, 27a, 29, 29a und 31 rundum. Das zuletzt abgeschlossene Neubau-projekt liegt etwas mehr als fünf Jahre zurück: In der St.-Wolfgang-Straße zog sie zwei Wohnhäuser neu hoch, nachdem die Altbauten an derselben Stelle abgerissen worden waren. Insgesamt verwaltet das Unternehmen 892 Wohnungen und 109 Häuser, die den Mietern zusammengerechnet 52 000 Quadratmeter Wohnfläche bieten.

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