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Veranstaltung

Regensburger Entenrennen für guten Zweck

Round Table Regensburg schickte vergangenen Sonntag 6 000 Quietsche-Enten ins Rennen. Unter anderem für die KlinikClowns.

Round Table Regensburg schickte vergangenen Sonntag 6.000 Quietsche-Enten ins Rennen. Heraus kam ein Spektakel vor Rekordkulisse.
Round Table Regensburg schickte vergangenen Sonntag 6.000 Quietsche-Enten ins Rennen. Heraus kam ein Spektakel vor Rekordkulisse.

Regensburg.5.700 Enten waren es noch im letzten Jahr. 5.000 Enten im Jahr davor. Die Latte lag also hoch, als die Verantwortlichen des Service-Clubs Round Table Regensburg, um dessen Präsident Thomas Neiswirth, in diesem Jahr an die Planungen des 3. Regensburger Entenrennens gingen. „Unser Ziel war es, 6.000 Quietsche-Enten ins Rennen schicken zu können, weil das gleichzeitig bedeutet, ebenso viele Lose verkauft zu haben“, so Neiswirth in einer Pressemitteilung des RT.

Dieses Ziel ist den Tablern gelungen. Ausverkauft war es, als die Zuschauer an der Rennstrecke den Start der quietschegelben Enten miterlebten. Auch die Zahl der Besucher war ein Rekord. Ein Rekord war auch die Rennzeit. Ganze 28 Minuten brauchten die sogenannten Rennenten, bis die erste ins Ziel der rund 150 Meter langen Strecke geschwommen war.

Enten im Trichter

„Wir haben die Rennstrecke wieder trichterförmig mithilfe der Wasserwacht und der Feuerwehren aus Weichs und Schwabelweis durch aufgepumpte Löschschläuche abgesteckt. Das verhindert, dass auch nur eine einzige Ente im Wasser zurückbleibt“, so der Organisatorische Leiter des Rennens, Andreas Adam. Sowohl die Wasserwacht, als auch die beiden Feuerwehren waren Helfer der ersten Stunde beim Regensburger Entenrennen. „Ohne diese großartige Unterstützung der drei Organisationen wäre das Rennen undenkbar. Auf diese Helferinnen und Helfer kann man nur stolz sein“, zeigte sich auch der Pressesprecher der Regensburger Tabler, Marco Fuchs, zufrieden und glücklich heißt es in der Pressemitteilung.

Viele Sponsorenenten

An den Start gingen in diesem Jahr auch wieder jede Menge Sponsorenenten, also Enten, die deutlich größer und mit dem Logo des jeweiligen Sponsors versehen sind. Diese konnten im Vorfeld für 250 Euro ergattert werden. Das Rennen dieser Sponsorenenten konnte „Projekt 29“ für sich entscheiden. Zum zweiten Mal waren auch wieder Sponsoreninseln auf der Rennstrecke verankert. Auch sie wurden vorab mit dem jeweiligen Sponsorenlogo versehen und kosteten 500 Euro. „Wir wissen noch nicht genau, wie viel wir am Ente an unsere Projekte spenden können, aber ich kann schon vorsichtig einen Rekorderlös verraten“, so Neiswirth.

Mehrere Projekte untersützt

Die Projekte, zugunsten das 3. Entenrennen stattfand, waren in diesem Jahr unter anderem die KlinikClowns und der Fruchtalarm. Beide Institutionen zaubern Kindern, die aufgrund schwerer Erkrankungen stationär in den Regensburger Kliniken liegen, wöchentlich ein Lächeln ins Gesicht, so in der Pressemitteilung. Der Fruchtalarm mixt beispielsweise mit Kindern auf der Kinderkrebsstation des Uniklinikums Fruchtcocktails, die durch ihren übersüßten Geschmack, den Kindern den Geschmackssinn wiedererlangen lassen, den sie durch Chemotherapien verloren haben.

Das Entenrennen sei aber auch für die Loskäuferinnen und Loskäufer ein voller Erfolg, so der RT. Schließlich könnte man in diesem Jahr so viele Preise wie noch nie gewinnen - 111 an der Zahl. Die drei Hauptpreise waren dabei ein E-Bike im Wert von rund 3 000 Euro, ein Gasgrill der Marke Weber und ein IPad. Mit großer Unterstützung waren in diesem Jahr neben den Old Tablers Regensburg auch der Ladies‘ Circle Regensburg. Gemeinsam sorgten sie für die kulinarischen Genüsse an der Rennstrecke. „Ohne die Unterstützung von Ladies‘ Circle Regensburg und Old Tablers Regensburg ist so ein Mammutprojekt nur schwer zu stemmen. Deshalb sind wir sehr dankbar für die Unterstützung, side by side“, meint Adam.

Unterstützt hat auch die Gesellschaft in der Region und darüber hinaus. Das weitest von Regensburg entfernte Los verkauften die Regensburger Tabler übrigens nach Esslingen in Baden Württemberg. „Wir sind wahnsinnig gerührt über die tolle Beteiligung der Menschen in der Region an unserer Aktion“, so Neiswirth. „Es zeigt uns, dass die Menschen zusammenhalten und Spaß an Charity haben und das ist großartig!“

Alles Ergebnisse sind Online einsehbar.

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