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Regensburger entwickeln Corona-App

Wissenschaftler der Regensburger medbo waren an der Entwicklung einer App für einen schnellen Covid19-Selbst-Check beteiligt.

Der Corona-Check stellt sieben Fragen für ein Selbst-Screening und am Ende bekommt der Benutzer der App ein Ergebnis mit konkreten Handlungsanweisungen. Symbolfoto: Ina FASSBENDER / AFP
Der Corona-Check stellt sieben Fragen für ein Selbst-Screening und am Ende bekommt der Benutzer der App ein Ergebnis mit konkreten Handlungsanweisungen. Symbolfoto: Ina FASSBENDER / AFP

Regensburg.Die neu entwickelte Corona Check App, an der Wissenschaftler und Entwickler der medbo beteiligt sind, bietet ein schnelles Covid19-Selbst-Screening für Apple und Android. Das teilt die medbo in einer Pressemitteilung mit. Viele Menschen sind zurzeit verunsichert, ob sie sich mit dem Corona Virus angesteckt haben. Mit einfachen Fragen leitet die App zur einer Handlungsempfehlung.

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Der universitäre Forschungsverbund Regensburg/Würzburg/Ulm hat gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der LA2 GmbH eine neuartige App entwickelt. Die Corona Check App richtet sich an alle, die vermuten oder abschätzen wollen, ob sie eine Covid19-Symptomatik haben. „Wir wollen damit vor allem die Telefon-Hotlines der Krankenhäuser und Gesundheitsämter entlasten“, erklärt Dr. Winfried Schlee, einer der Regensburger Entwickler.

Sieben Fragen für ein Selbst-Screening

Der Test stellt sieben Fragen für ein Selbst-Screening und am Ende bekommt der Benutzer ein Ergebnis mit konkreten Handlungsanweisungen. Die Logik der Fragen und auch der Auswertung orientiert sich an der Logik des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des LGL Bayern. Bei Änderungen wird auch die App sofort angepasst.

Die medbo – Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz

  • Medizin:

    Die medbo bietet medizinische Leistungen in den Fachgebieten Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie, Neuroradiologie sowie Forensik an. Das Unternehmen betreibt dazu Kliniken, Ambulanzen, Institute und Pflegeheime zur Versorgung der etwa einen Million Einwohner der Oberpfalz. Seine Einrichtungen befinden sich in Amberg, Cham, Parsberg, Regensburg, Weiden und Wöllershof.

  • Region:

    Als Krankenhausträger verbindet das Unternehmen in besonderer Weise die Aufgaben einer differenzierten regionalen und überregionalen Versorgung auf höchstem medizinischen und pflegerischen Niveau mit den Möglichkeiten von Forschung und Lehre. Drei Kooperationskliniken der Universität Regensburg zählen ebenso zur medbo wie das Institut für Bildung und Personalentwicklung IBP, das größte Bildungsinstitut im Gesundheitsbereich in Ostbayern, und die medbo Berufsfachschulen für Krankenpflege und Krankenpflegehilfe Regensburg.

Weiter bietet die App eine Bibliothek mit Tipps, wie man sich selbst und andere schützen kann. Es gibt viele Ratschlägen, mit denen man das Infektionsrisiko reduzieren kann und einer kleinen Erklärung, warum der Tipp sinnvoll ist.

„Die Pandemie-Situation ist gerade sehr dynamisch. Ständig gibt es Änderungen bei den Regelungen und auch neue Erkenntnisse zum Coronavirus selbst“, erläutert Dr. Schlee. Über einen Ticker werden die allerwichtigsten Informationen für den Nutzer zusammenfasst und Hilfsangebote kommuniziert. Hier arbeiten die Entwickler ganz eng mit dem LGL Bayern zusammen.

Keine Speicherung personenbezogener Daten

Die Corona Check App ist keine App zum Nachverfolgen von Kontaktpersonen. Bei der Corona Check App erfolgt grundsätzlich keine Speicherung personenbezogener Daten wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, SIM-Karte oder der Name des Telefons. Es werden insbesondere auch keine Daten aus dem Speicher des Smartphones ausgelesen und keiner Daten an die Gesundheitsämter weitergeleitet.

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