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Regensburger Museen werden gefördert

Rund 718 000 Euro aus dem bayerischen Kulturfonds gehen nach Regensburg. Die Landtagsabgeordneten sind zufrieden.

Die Museen der Stadt Regensburg – hier eine Ausstellung im Historischen Museum erhalten eine Förderung in Höhe von insgesamt 180 000 Euro. Foto: altrofoto.de
Die Museen der Stadt Regensburg – hier eine Ausstellung im Historischen Museum erhalten eine Förderung in Höhe von insgesamt 180 000 Euro. Foto: altrofoto.de

Regensburg.Auch dieses Jahr unterstützt der Freistaat Bayern wieder eine Vielzahl kultureller Projekte. Gerade jetzt ist es laut einer Pressemitteilung der Freien Wähler wichtig, ein Zeichen zu setzen und Kultur weiter zu fördern. Denn trotz Corona liefen Kulturschaffende derzeit zu kreativer Höchstform auf und brächten Kunst und Kultur ins Wohnzimmer.

Das sehen die CSU-Abgeordneten Dr. Franz Rieger und Sylvia Stierstorfer ähnlich: Der Kulturfonds wirke wie eine „stabile Säule“ – Künstlern könne damit helfend unter die Arme gegriffen werden. „Auch in Zeiten von Corona zeigt sich der Freistaat mit der Förderung aus dem Kulturfonds einmal mehr als verlässlicher Partner der Kulturförderung“, so Rieger und Stierstorfer.

„Dieses Jahr werden rund 5,2 Millionen Euro ausgeschüttet – so gut wie alle eingegangenen Anträge können gefördert werden“, freut sich Kerstin Radler, FW-Landtagsabgeordnete aus Regensburg. „Kunst und Kultur müssen für alle Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort zugänglich sein“, erläutert Radler weiter. In der Oberpfalz würden Kunstprojekte aller Sparten mit insgesamt rund 1, 4 Millionen Euro gefördert. Damit stehe die Oberpfalz bei der Kunst- und Kulturförderung auf Platz eins. Nach Regensburg fließen laut Radler rund 718 000 Euro.

Diese Museen und Projekte werden gefördert

Konkret gehen 180 000 Euro an die Museen der Stadt Regensburg für die Fortsetzungsmaßnahme des Neubaus eines Zentraldepots, 170 000 Euro an die Museen der Diözese Regensburg für die Fortsetzungsmaßnahme eines Zentraldepots 20 300 an die Stiftung Kunstforum Ostdeutsche Galerie für die Sonderausstellung „Grenzen in der Kunst – Tschechische Kunst in drei Generationen“, 22 800 Euro an den Kulturverein Regensburg e.V. für das Kammermusikfestival Regensburg, 130 000 Euro an die Stadt Regensburg für die Fortsetzungsmaßnahme des Neubaus eines Stadtarchivs, 150 000 Euro an die Diözese Regensburg für die Fortsetzungsmaßnahme des Neubaus eines Zentraldepots für die Archive der Diözese und 9500 Euro an das Forum Kultur- und Kreativwirtschaft Regensburg e.V. für den Bayernslam 2020.

35 000 Euro gehen an donumenta e.V. für den Internationalen Ideenaustausch durch das Projekt Heritage Today/Tomorrow. „Die donumenta ist eines der kulturellen Aushängeschilder Regensburgs. Der Blick auf andere kulturelle Szenen entlang der Donau und der Austausch sind essentiell und sie spiegeln den europäischen Gedanken wider. Das kommt auch der historischen Bedeutung Regensburgs entgegen. Ich freue mich sehr, dass das Projekt mit Mitteln des Freistaats gefördert wird“, so die Regensburger SPD-Abgeordnete Margit Wild.

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