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Event

Riesen-Bandbreite der Popkultur

Zum dritten Mal gab es am Wochenende das Regensburger „Push“-Festival. Die heimische Kreativszene nahm die Stadt in Beschlag.
von Sandra Adler

Beim Regensburger Popkultur Festival  standen Isa&Ich Isabell Fischer und Sebastian Kretz auf der Bühne. Fotos: altrofoto.de
Beim Regensburger Popkultur Festival standen Isa&Ich Isabell Fischer und Sebastian Kretz auf der Bühne. Fotos: altrofoto.de

Regensburg.Im Andreasstadel fiel am Freitagabend der Startschuss für das dritte Regensburger Popkulturfestival. Über alle drei Festivaltage war dort die Ausstellung „Comics, Bücher & Zines“ von fünf Künstlerinnen und Künstlern aus Regensburg und Berlin zu sehen.

Christiana Schmidbauer vom Kulturamt der Stadt Regensburg freute sich in ihrer Eröffnungsrede mit dem „Push“-Festival erneut „eine Plattform für die junge und aktive Kulturszene“ bieten zu können. Seit 2014 organisieren die Stadt und das Kulturzentrum Alte Mälzerei e.V. alle zwei Jahre das Festival.

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Vielfältige Formen

Eine Ausstellung wird im Andreasstadel gezeigt.
Eine Ausstellung wird im Andreasstadel gezeigt.

„Die freie Kulturszene der Stadt ist unglaublich lebendig, bunt und vielfältig“, bemerkte Hans Krottenthaler von der Alten Mälzerei. Diese Viefalt spiegelte sich auch im Festivalprogramm wider.

Das Degginger, eine von 20 Veranstaltungsstätten, lockte am Freitag mit entspannten Klängen der Singer-Songwriter-Duos Sebastian Kretz und Isabell Fischer sowie der Brüder Bruckner. Noch bevor die Diamond Dogs in der Wunderbar mit ihrem Set starteten, war der Nebenraum voll.

Kulturelle Zwischennutzung: DJ Fabien Brangeon in der Baumhackergasse
Kulturelle Zwischennutzung: DJ Fabien Brangeon in der Baumhackergasse

Am Samstag gab es einen Wermutstropfen: auf Grund des Regenswetters musste die Kunst am Bauzaun und die Rollschuhdisco ausfallen. Dafür drängten sich auf dem Haidplatz die Besucher neugierig im „Tiny House“. Das Übungsmodell für nachhaltiges Wohnen auf kleinem Raum hatte die Tiny House Werkstatt Regensburg innerhalb von fünf Monaten gebaut.
In Workshops konnten Besucher außerdem die eigene Kreativität entdecken und entwickeln. Maram Alitouni aus Syrien leitete im W1 einen Bildhauerei-Workshop, bei dem Kopfplastiken aus Ton gefertigt wurden.

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Popkulturfestival kommt an

Aktive Teilnahme gefragt

Ein Stockwerk höher wurden derweil erste Ideen für die geplante Entstehung eines Femzines, also eines feministischen Magazins, gesammelt. Im Andreasstadel gab es währenddessen, passend zur Ausstellung, einen Comic Workshop.

Abends machten Take Off Your Shirts mit ihren tanzbaren Rock-Riffs ihrem Namen alle Ehre und ließen die Temperaturen in der Heimat steigen. Unlimited Culture sorgten mit ihrem Reggae, mal auf Englisch, mal auf Bairisch, für ein volles Tiki Beat, das ausgelassen tanzte. Die Alte Mälzerei war mit Retrogott, Hulk Hodn und passendem DJ-Set Anlaufstelle für Hip Hop-Fans.

In den Festivalnächten beeindruckte eine Lichtinstallation am sogenannten Haus zum Elephanten in der Ludwigstrasse. Ein Film-Programm und Kunstausstellungen an allen drei Tagen rundeten das Festival ab.

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