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Nahverkehr

RVV: Viel Geld von Stadt und Land

Vor 35 Jahren wurde der Verbund geschaffen. In einer Feierstunde gab es Lobesworte für den Zusammenschluss.

Landrat Willi Geiler (NM), Josef Weigl, Sandra Stadtherr, Kai Müller-Eberstein, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Tanja Schweiger, Wolfgang Gural (KEH) und Franz Reichold (CHA) stießen auf den Geburtstag des RVV an. Foto: Tino Lex
Landrat Willi Geiler (NM), Josef Weigl, Sandra Stadtherr, Kai Müller-Eberstein, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Tanja Schweiger, Wolfgang Gural (KEH) und Franz Reichold (CHA) stießen auf den Geburtstag des RVV an. Foto: Tino Lex

Regensburg.„Damals war das Vorhaben, einen Verkehrsverbund zwischen der Stadt Regensburg und dem Landkreis Regensburg zu installieren, futuristisch.“ Landrätin Tanja Schweiger begrüßte zum 35. Geburtstag des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV) zahlreiche Vertreter aus den angeschlossenen Landkreisen, den Bus-Unternehmen und dem Schienenverkehr. Teilweise sind hier unternehmen Kooperationspartner von Anbeginn an.

Was als zartes Pflänzchen begann, entwickelte sich in den letzten Jahren. Der Regensburger Verkehrsverbund endet nicht an den Grenzen des Landkreises Regensburg, sondern kooperiert mit den Landkreisen Kelheim, Neumarkt, Cham.

Regensburger Verkehrs Verbund

„Es ist überaus wichtig, dass diese Möglichkeiten gegeben sind, landkreisübergreifend Tickets zu erwerben“, so die Landrätin. Dies sei auch das Erfolgskonzept des RVV. Zur großen Erfolgsgeschichte entwickelt er sich das Unternehmen ab dem Zeitpunkt, ab dem der Personen Schienenverkehr mit integriert wurde, das war 1991. 2015 zelte das Unternehmen 14 Millionen Fahrgäste, heute sind es 40 Millionen. Die Landrätin fragte selbst noch mal nach, ob diese Zeiten stimmen können, denn in dieser kurzen Zeit verdreifachte sich neu zu das Fahrgastaufkommen. Insgesamt Sorgen täglich 750 Busfahrer für einen reibungslosen ÖPNV. In der Stadt Regensburg sind es 160 Busse, der Landkreis Regensburg steuerte weitere 280 Busse dazu.

Der Verbund

  • Fahrgäste:

    Fast 14 Millionen Kilometer legen Busse im Regional- und Stadtbusverkehr jährlich zurück. Insgesamt 90.000 Kunden besuchen jährlich die sieben Landkreise.

„Busse müssen immer verfügbar sein wird. Das lassen wir uns auch etwas kosten“, stellte die Landrätin fest. Mit der Kreisumlage der 41 Landkreis- Gemeinden gleicht der Kreistag das Defizit aus. In Regensburg werden die Defizite durch die städtische Tochter Gesellschaft „das Stadtwerk“ und der REWAG getragen. Tanja Schweiger appellierte an die Anwesenden, ihre Ideen mit einzubringen, denn Probleme gäbe es natürlich immer, da das System sehr komplex sei. Wenn man sich aber die gesamte Mobilität ansähe, sehe man, dass es klappt.

Am Puls der Zeit

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gratulierte zuvorderst zu dem neuen Büro des RVV, das genau am Tag der Geburtstagsfeier fertig wurde und am Puls der Zeit sei. Die Bürgermeisterin verschwieg nicht, dass man noch viel vor sich habe und sprach in diesem Zusammenhang die zeitgleich stattfindende Demonstration der Schüler „Fridays für Future“ an. „Die Jugendlichen tun das auch mit Blick auf eine Verkehrswende, die wir auch für Regensburg brauchen.“ Die Bürgermeisterin wünscht sich, dass spätestens zum 50. Geburtstag des RVV mit einer Stadtbahn gefeiert werden könne, Ziel sei aber, dass dies bereits beim 45. Geburtstag der Fall sei und – wenn möglich – diese Stadtbahn auch in den Landkreis führt. Kai Müller-Eberstein, einer der drei Geschäftsführer der RVV neben Sandra Schönherr und Josef Weigl, nannte die Meilensteine der bisherigen 35 Jahre der RVV.“ Viele Möglichkeiten bestünden, man müsse aber der Finanzierbarkeit wegen über die Parkraumbewirtschaftungen erweitert, ähnlich wie in Wien.

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