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Inklusion

Sag’s-einfach-Reporter spitzen den Stift

Was Menschen mit Behinderung bewegt, werden sie in der MZ berichten. Hilfe erhält die Gruppe vom Büro für Leichte Sprache.
Von Heinz Klein, MZ

Erste Redaktionskonferenz der „Sag’s-einfach-Reporter“ mit Büroleiter Sebastian Müller (2. v. rechts). Die Praktikantin Angelika Frey (2. v. links, obere Reihe) unterstützt die Reporter.
Erste Redaktionskonferenz der „Sag’s-einfach-Reporter“ mit Büroleiter Sebastian Müller (2. v. rechts). Die Praktikantin Angelika Frey (2. v. links, obere Reihe) unterstützt die Reporter. Foto: Klein

Regensburg.Wo können Rollstuhlfahrer in der Stadt feiern? Wo gibt es für Behinderte Sportangebote? Wie gehen Blinde durch die Stadt? Wie hilfsbereit sind die Regensburger zu Menschen mit einer Behinderung? Lauter Fragen, die auch Regensburger ohne Behinderung interessieren könnten. Antworten darauf wollen die Reporter des Büros „Sag’s einfach“ für Leichte Sprache in der Mittelbayerischen Zeitung geben.

Nach einer kleinen Einführung in die Grundzüge des Journalismus setzten sich die eifrigen „Sag’s-einfach-Reporter“ in einer ersten Redaktionssitzung zusammen, um Themen zu suchen und zu klären, wer sie wie anpackt. Die kleine Redaktion setzt sich aus Reportern mit Körperbehinderung oder auch Hör- oder Lernbehinderung zusammen.

Betreut werden die „Sag’s-einfach-Reporter“ von Sebastian Müller, dem Leiter des Büros für Leichte Sprache. Ihm zur Seite steht die Praktikantin Angelika Frey, die die Reporter bei ihren Einsätzen unterstützen wird. Flankiert wird die Arbeit vom Medienhaus des Mittelbayerischen Verlags und unterstützt und getragen von der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) im Rahmen des Projekts „Regensburg inklusiv“.

Die Betreuerin

  • Engagement:

    Auch bei CampusAsyl ist Angelika Frey eine Mitarbeiterin der ersten Stunde.

  • Projekte:

    Als Bildungsreferentin betreut sie inzwischen 18 Projekte für Flüchtlinge, koordiniert freiwillige Helfer und erarbeitet zusammen mit der Stadt und dem Evangelischen Bildungswerk ein Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche.

  • Literatur:

    Privat ist die Literaturwissenschaftlerin eine Vielleserin. Derzeit liegt bei ihr das Buch „Die letzte Welt“ von Christoph Ransmayr auf dem Nachtkästchen.

Die Praktikantin Angelika Frey aus dem Büro für Leichte Sprache unterstützt und begleitet die „Sag’s-einfach-Reporter“. Die 28-jährige Literaturwissenschaftlerin hat in der Arbeit mit behinderten Menschen bereits Erfahrung gesammelt und bei dem Projekt „Ohrenkuss“ in Bonn Menschen mit Downsyndrom betreut. Das Praktikum von Angelika Frey bei Sebastian Müller endet zwar im Dezember, aber die Betreuung der „Sag’s-einfach-Reporter“ will die engagierte junge Frau darüber hinaus auch ehrenamtlich weiter leisten. Sie war schon bei „CampusAsyl“ eine Mitarbeiterin der ersten Stunde.

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