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Schüler üben sich als Jungunternehmer

Ideen machen Schule: Im Raum Regensburg/Kelheim präsentierten Happy Feet, Modemeile und Hallertau ihre Geschäftskonzepte.
Von Christine Hochreiter, MZ

Ideen machen Schule: eine Mitarbeiterin der Hans Lindner Stiftung, Juroren, Betreuungslehrer und Mitglieder der besten Schülerteams aus dem Raum Regensburg/Kelheim mit OB Joachim Wolbergs (M.)
Ideen machen Schule: eine Mitarbeiterin der Hans Lindner Stiftung, Juroren, Betreuungslehrer und Mitglieder der besten Schülerteams aus dem Raum Regensburg/Kelheim mit OB Joachim Wolbergs (M.)Foto: Stefan Gruber

Regensburg.Wärmesocken, ein Bekleidungsgeschäft mit interaktiven Ankleidekabinen und Kosmetik-Produkte aus Hopfen – diese drei Geschäftsideen konkurrierten am Donnerstag um den Sieg. Beim Regionalabschluss „Ideen machen Schule“ im Medienhaus des Mittelbayerischen Verlages präsentierten die drei besten Schüler-Teams der Region Regensburg/Kelheim ihre Konzepte. Der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und Ilse Meister vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt als Jurymitglied waren sich einig, dass junge Leute manchmal bessere Ideen haben als „echte Existenzgründer“.

Die besten Senior-Teams aus der Region „Happy Feet“ und „Modemeile“ beziehungsweise „Hallertau“ kamen vom Beruflichen Schulzentrum Matthäus Runtinger in Regensburg sowie vom Gabelsberger-Gymnasium Mainburg. Insgesamt haben sich am aktuellen Gründungswettbewerb der Hans Lindner Stiftung (Arnstorf) 600 Schüler aus sieben verschiedenen Spielregionen in Niederbayern und der Oberpfalz beteiligt. Sie bildeten 133 Teams und hatten im Rahmen des Schulprojekts 18 Wochen Zeit eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln.

Um eine Nasenlänge vorn

Sie erstellten einen Businessplan und eine Finanzplanung, konsultierten Steuerberater und Banker, Versicherungsexperten oder Werbeprofis. „Die Kontaktaufnahme zu Vertretern aus der Wirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts“, so Brigitte Urlberger von der Stiftung. Die Jugendlichen erhielten nicht nur einen Einblick in wirtschaftliche Prozesse und Abläufe, sondern knüpften Kontakte, die ihnen für Ausbildung und Berufseinstieg nützlich sein könnten. Die Qualität der Arbeiten sei beeindruckend gewesen.

Am Ende lagen die vier niederbayerischen Hopfen-Damen um eine Nasenlänge vorn. Mit Lippenbalsam, Badekugeln, -salz oder -öl wollen sie den Duft ihrer Heimat über die Region hinaus verbreiten. Den Hopfen für ihre Produkte beziehen sie von den Bauern in der Hallertau. Ihr Gesamtkonzept überzeugte die Juroren am meisten. Auf Platz zwei landete das Team, das kalte Füße mit Socken abschaffen will.

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Kommentar

Gute Gründe

Wer erlebt hat, mit wieviel Freude und Passion Schüler Gründer spielen – und am Ende tolle Geschäftsideen professionell präsentieren, versteht wie sinnvoll...

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