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Brand

Schuppen brannte lichterloh

Die Polizei untersucht ein Feuer am Ortsrand von Regensburg-Keilberg. Die Ermittler schließen auch Brandstiftung nicht aus.
Von Julia Ried

  • Erst meterhohe Flammen, dann Rauch. Die Brandursache ist noch völlig unklar. Foto: Alexander Auer
  • Insgesamt zehn Einsatzkräfte trugen Atemschutz. Foto: Alexander Auer

Regensburg.Die Brandermittler der Kripo Regensburg waren am Mittwoch in Keilberg im Einsatz. Am südwestlichen Rand des Ortsteils waren nach Polizeiangaben ein Schuppen und eine angrenzende Garage in Brand geraten. Warum, war am Mittwochnachmittag noch unklar. Die Polizei schließt auch Brandstiftung nicht aus. Verletzte gab es nicht.

Das Feuer brach gegen ein Uhr in der Nacht zum Mittwoch in der Stichstraße Am Vogelherd aus und verursachte an der Garage und dem Schuppen sowie durch die Hitzenentwicklung am Wohnhaus einen Sachschaden in Höhe von 25 000 Euro. „Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus zu verhindern“, heißt es im Polizeibericht. „Man hat keine auf den ersten Blick erkennbare technische Ursache“, sagte Polizeisprecher Albert Brück am Mittwoch zum Stand der Ermittlungen. Die Polizei ermittle deshalb in alle Richtungen, als Brandursache kämen auch fahrlässige oder sogar vorsätzliche Brandstiftung in Frage. „Wenn da jemand in dem Bereich achtlos eine Zigarettenkippe weggeworfen hat, könnte der Brand auch so entstanden sein“, sagte Brück.

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Feuerwehr bekämpft Brand in Keilberg

Um 1.22 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt, sagte Polizeisprecher Brück. Elmer Zimmermann, der gestrige Inspektionsdienst der Berufsfeuerwehr, sagte der Mittelbayerischen: „Der Holzschuppen war in Brand und zwar in Vollbrand. Das konnte man schon von weitem sehen.“ Neben der Berufsfeuerwehr rückten auch die Einsatzkräfte des Löschzuges Keilberg sowie der Feuerwehr Grünthal an. Zimmermann erläuterte: Sofort setzten die Feuerwehrleute drei Löschschläuche ein, zwei zum Löschen des Holzschuppens und einen dritten, damit sich der Brand nicht weiter auf die Garage ausbreitet. „Man hat ein weiteres C-Rohr zum Schutz des Wohngebäudes eingesetzt“, sagte Zimmermann. Circa 40 Feuerwehrleute, darunter zehn unter Atemschutz, waren im Einsatz. Erst um 2.51 Uhr hieß es „Brand aus“.

Meterhohe Flammen bei Brand in Keilberg

Die Polizei hofft dringend auf sachdienliche Hinweise von Anwohnern oder Nachtschwärmern. „Es ist wohl so, dass sich in dem Bereich vermehrt Jugendliche aufhalten“, sagte Polizeisprecher Brück. Von der Brandstelle am Ortsrand von Keilberg aus eröffnet sich ein Blick auf den Steinbruch. Hinweisgeber sollen sich unter (09 41) 5 06 28 88 mit der Kriminalpolizei Regensburg in Verbindung setzen.

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