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„Seebrücke“ überreichte Unterschriften

Die Organisation fordert die Stadt auf, ihrer Rolle als „Sicherer Hafen“ für Flüchtlinge gerecht zu werden.

Die „Seebrücke Regensburg“ überreichte der Oberbürgermeisterin (rechts) gut 500 Unterschriften. Foto: Steffi Rettinger
Die „Seebrücke Regensburg“ überreichte der Oberbürgermeisterin (rechts) gut 500 Unterschriften. Foto: Steffi Rettinger Foto: Steffi Rettinger

Regensburg.Regensburg war die erste bayerische Stadt, die sich am 3. August 2018 zum „Sicheren Hafen“ für Menschen auf der Flucht erklärt hat. Damit hat sie nicht nur ein wichtiges Zeichen für eine humane Flüchtlingspolitik und Seenotrettung gesetzt, sondern auch angeboten, weitere geflüchtete Menschen aufzunehmen. Nach diesem Versprechen sei allerdings kaum Wesentliches geschehen, kritisiert die „Seebrücke Regensburg“ in einer Pressemitteilung.

Man freue sich sehr, dass der Beitritt zum Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ im neuen Koalitionsvertrag aufgenommen worden sei, betont Carolin Renner von der „Seebrücke“. „Doch ist dies nur ein erster Schritt und wir fordern, dass die Stadt endlich aktive Unterstützung von Seenotrettung und bei der Aufnahme von Schutzsuchenden leistet.“ Johannes Rückerl, ebenfalls von der „Seebrücke“, ergänzt: „Die Stadt muss ausreichend Ressourcen für eine menschenwürdige Unterbringung und die medizinische Versorgung bereitstellen, ganz gleich, ob es rein rechtlich ihre Aufgabe ist.“

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben das Bündnis #bayernbleibtbunt und die „Seebrücke Regensburg“ Unterschriften gesammelt. Diese insgesamt 506 Unterschriften von Privatpersonen wurden vor Kurzem an Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übergeben. Zudem haben auch 25 Gruppen aus der Regensburger Zivilgesellschaft ihre Unterstützung erklärt.

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