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Sicherheitsbericht an OB übergeben

Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Rechtsreferent Dr. Walter Boeckh besuchten die Polizei Regensburg. Die Bilanz ist positiv.

LPD Gerhard Roider und POR Bernhard Huber übergaben den Sicherheitsbericht an Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Rechts- und Regionalreferenten Dr. Walter Boeckh. Foto: PI Regensburg Süd
LPD Gerhard Roider und POR Bernhard Huber übergaben den Sicherheitsbericht an Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Rechts- und Regionalreferenten Dr. Walter Boeckh. Foto: PI Regensburg Süd

Regensburg.Am vergangenen Freitag traf sich die Dienststellenleitung der Polizeiinspektion Regensburg Süd mit Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sowie mit dem Rechts- und Regionalreferenten Dr. Walter Boeckh um ihnen den Sicherheitsbericht für das Stadtgebiet Regensburg vorzustellen.

Der Dienststellenleiter der PI Regensburg Süd, Gerhard Roider, konnte laut einem Pressebericht der Polizeiinspektion eine hervorragende Sicherheitsbilanz präsentierten. So ist in Regensburg der niedrigste Stand an Gesamtstraftaten, die höchste Aufklärungsquote und die niedrigste Häufigkeitszahl für die letzten 10 Jahre zu verzeichnen.

Einbrüche finanzieren Drogensucht

Die Kriminalitätslage in Regensburg ist geprägt von Rauschgift- und Beschaffungsdelikten. Ein großer Teil der Wohnungseinbrüche und Pkw-Aufbrüche als auch der Laden- und Fahrraddiebstahlsdelikte werden zur Finanzierung der Drogensucht begangen.

Statistik

Drogen-Kriminalität bleibt Problem

Die Straftaten in Regensburg gehen laut Sicherheitsbericht zurück. Dagegen steigen die Drogendelikte weiter an.

Entgegen dem Bayern-Trend gingen die Sexualdelikte in Regensburg deutlich zurück (-26,6 Prozent). Bei der Gewaltkriminalität waren 72 Fälle weniger als im Vorjahr (-15,5 Prozent) zu verzeichnen. Die Wohnungseinbrüche stiegen zwar im Stadtgebiet auf 96 Fälle. Dies ist aber im Fünfjahresvergleich der zweitniedrigste Wert. Trotz rückläufiger Fallzahlen beim Fahrraddiebstahl ist der Wert der entwendeten Räder deutlich angestiegen. Dies ist vor allem auf den höheren Anteil an entwendeten Elektrofahrrädern zurückzuführen.

Weniger Menschen bei Unfällen verletzt

Auf dem Verkehrssektor gab es auch positive Entwicklungen zu berichten. So wurde der langfristige Trend jährlich steigender Unfallzahlen im Stadtgebiet durchbrochen. Auch die Anzahl der durch Verkehrsunfälle verletzten Personen ging um 3,8 Prozent zurück. Jedoch stiegen die Verkehrsunfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren um 4,8 Prozent an. Somit bildeten Radfahrer erstmals den größten Anteil der durch Verkehrsunfälle verletzten Personen.

Polizei und Vertreter der Stadt waren sich laut der Mitteilung einig, dass die Präsenz und Ansprechbarkeit der Polizei in der Innenstadt weiter aufrechterhalten werden soll.

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