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Brandschutz

Sieben Drehleitern erhielten den Segen

Am Samstag wurden sieben Fahrzeuge von sechs Kommunen übergeben. Die Wagen sind gleich, die Wünsche waren verschieden.
Von Tino Lex

Die hohe Geistlichkeit, Bürgermeister und Kommandanten nahmen die sieben Fahrzeuge in Empfang. Foto: Lex
Die hohe Geistlichkeit, Bürgermeister und Kommandanten nahmen die sieben Fahrzeuge in Empfang. Foto: Lex

Regensburg.Es ist eher selten, dass sich verschiedene Feuerwehren zusammen tun, um mit dem gemeinsamen Kauf eines Fahrzeugtyps Geld zu sparen. Doch die Städte und Gemeinden Regensburg, Regenstauf, Hemau, Bogen, Lappersdorf und Berching arbeiten seit 2016 an dem Projekt: Beschaffung neuer Drehleiter-Fahrzeuge, die mit der Veranstaltung auf dem Kornmarkt und der Übergabe der identischen Fahrzeuge ihren Abschluss fand. Die Bürgermeister der einzelnen Gemeinden sowie deren Feuerwehr-Kommandanten und viele Feuerwehr-Kameraden konnte der Regen nichts anhaben.

Viel zu groß war die Freude über die Beschaffung der neuen Gerätschaften, die eine weitere Sicherheit in den einzelnen Gemeinden bedeutet.

Buchhauser war vor Ort

Unter der Federführung von Amtsleiter Johannes Buchhauser, dem Leiter der Berufsfeuerwehr Regensburg habe man drei Jahre lang zusammen gesessen und die Probleme („und da gab es einige“) aus der Welt geschafft.

Grosse Investition

  • Segnung:

    Feuerwehr-Bezirksseelsorger Karl-Dieter Schmidt segnete unter Mithilfe von Johannes Buchhauser die sieben Fahrzeuge.

  • Finanzierung:

    Trotz Förderung durch den Freistaat und Preisnachlässen müssen die Kommunen tief in die Stadtsäckel greifen, um die jeweils 700 000 Euro teuren Fahrzeuge beschaffen zu können.

Denn um einen entsprechenden Rabatt bei dem Hersteller „Magirus“ zu erwirken und letztlich auch eine weitere Förderung des Staates durch die Gemeinschaftsbestellung (nochmals zehn Prozent) zu erreichen, mussten identische Fahrzeuge bestellt werden und jeder habe natürlich andere Vorstellungen, wie sein Fahrzeug auszusehen habe, stellte Buchhauser fest. Letztlich einigte man sich auf eine gemeinsame Ausstattungslinie.

Zwei neue Fahrzeuge

Die Berufsfeuerwehr Regensburg bekommt zwei Fahrzeuge. Der große Vorteil gegenüber den bisherigen Drehleiter-Fahrzeugen liege in der hohen Flexibilität. Es handle sich hier um das kürzeste wie auch längste Gelenkteil, welches sich variabel einsetzen ließe, so der Vertreter des Herstellers. Sowohl die Bürgermeister als auch die Pfarrer beider Konfessionen wünschten den Feuerwehr-Kammeraden ein sicheres Heimkommen nach den Einsätzen.

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