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SiWo-Krise: Erste Konsequenzen

Die Regensburger Baufirma ist in Schieflage. Gesellschafter Ulrich Berger ist nicht mehr Vorstand des Immobilienzentrums.
von Gustav Wabra

Die SiWo-Bau ist in finanzielle Schieflage geraten. Foto: Wabra
Die SiWo-Bau ist in finanzielle Schieflage geraten. Foto: Wabra

Regensburg.Seit Wochen wackelt die Regensburger Baufirma SiWo-Bau. Jetzt ist der Gesellschafter der SiWo-Bau Ulrich Berger aus dem Vorstand des Immobilienzentrums (IZ) ausgeschieden. Das bestätigte IZ-Vorstand Dr. Thomas Rosenkranz gegenüber der Mittelbayerischen. „Am Freitag, 17. Mai, hat Ulrich Berger den Aufsichtsrat um die Auflösung des Vorstandsvertrags gebeten. Er möchte sich vollumfänglich um die Geschicke der SiWo-Bau kümmern.“

Zu weiteren Hintergründen wollte er sich nicht äußern. Donnerstag, 23. Mai, ist der letzte Tag, an dem Gesellschafter Ulrich Berger den Insolvenzantrag beim Amtsgericht Regensburg stellen kann. Das geht aus einem internen Schreiben der SiWo-Bau an die Bauherren hervor.

Ob Ulrich Berger am Donnerstag den Insolvenzantrag stellen wird, bleibt weiter offen. Eine Anfrage der Mittelbayerischen an die SiWo-Bau blieb bis jetzt unbeantwortet.

IZ-Gruppe meldet sich zu Wort

SiWo-Bau arbeitet eng mit dem Immobilienzentrum Regensburg zusammen. Die Baufirma ist unter anderem am Brandlberg in Regensburg für den Bau verschiedener Wohneinheiten zuständig. Das Immobilienzentrum Regensburg ist der führende Projektentwickler im Regensburger Norden. Die SiWo-Bau steht in keinem gesellschaftsrechtlichen Verhältnis zur IZ-Gruppe.

Aufgrund der finanziellen Schieflage der SiWo-Bau hat sich die IZ-Gruppe am Mittwochabend mit einer Pressemitteilung zu der Thematik geäußert. Dem Statement zufolge hat das Immobilienzentrum im Baugebiet Neutraubling-Heising bereits erste Konsequenzen gezogen. Hier habe die Unternehmensgruppe Kontakt zu Subunternehmern aufgenommen: „Im Ergebnis werden die Arbeiten ohne größeren Zeitverzug – nun im Auftrag der Immobilien Zentrum Unternehmensgruppe – weitergeführt.“, heißt es in der Pressemitteilung.

Welche Maßnahmen die IZ-Gruppe aber am Brandlberg treffen wird, ist offen. Sie versichert, „mit Hochdruck an der Restorganisation der betroffenen Baumaßnahmen“ zu arbeiten, so Rosenkranz.

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