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Polizei

Späte Einsicht: Räuber stellt sich

2016 hat der Mann eine Tankstelle im Regensburger Westen überfallen. Drei Jahre später bewog ihn sein Glaube, zu gestehen.

Der Täter ging drei Jahre später eigenständig zur Polizei. Foto: Armin Weigel, dpa
Der Täter ging drei Jahre später eigenständig zur Polizei. Foto: Armin Weigel, dpa

Regensburg.Im April 2016 wurde im Regensburger Westen eine Tankstelle überfallen. Wie berichtet, konnte der Täter damals unerkannt flüchten. Am vergangenen Wochenende meldete sich nun der mutmaßliche Räuber bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord und gestand die Tat. Sein Glaube hätte ihn dazu bewogen.

Am 22. April 2016 überfiel ein Unbekannter in den Abendstunden im Rennweg eine Tankstelle. Vermummt und unter Vorhalt einer Pistole schrie er die Angestellte hinter der Kasse an und forderte Bargeld. Der Überfall gelang und der Täter konnte mit der Beute in dreistelliger Höhe fliehen. Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen blieben damals ohne Ergebnis.

Am Freitagnachmittag, 8. Februar, und damit fast drei Jahre später, klingelte es bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord an der Tür. Ein 19-jähriger Mann aus Regensburg erzählte den Beamten, dass er die Tankstelle damals überfallen hätte. Auf die Frage hin, wieso er sich nun nach so langer Zeit melden würde, antwortete er, dass er seine damalige Drogensucht zwischenzeitlich überwunden und zum christlichen Glauben gefunden hätte. Zudem gab er an, dass er damals keine scharfe Schusswaffe benutzte.

Der Mann wurde nach Durchführung aller kriminalpolizeilicher Maßnahmen wieder entlassen. Er wird sich nun einem Strafverfahren stellen müssen.

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