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Regensburg
Donnerstag, 21. Juni 2018 29° 3

Bildung

Sparkasse fördert Forschungsprojekt

Die Sparkasse Regensburg und die Bayerische Sparkassenstiftung spenden 41 775 Euro für die Entwicklung eines Mikroskops.

Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Mitte), der Gesamtvorstand der Sparkasse Regensburg Franz-Xaver Lindl (Vorstandsvorsitzender), Dr. Markus Witt (stellv. Vorstandsvorsitzender) und Manfred Pitzl, Vorstandsmitglied, Dr. Ingo Krüger, Bayerische Sparkassenstiftung und die Projektverantwortlichen des MINT-Labs Regensburg Dr. Stephan Giglberger (Uni Regensburg), Dipl.Päd.Univ. Armin Gardeia (OTH) und Dr. Nicole Litzel (Stadt Regensburg). Foto: Peter Ferstl/Stadt Regensburg
Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Mitte), der Gesamtvorstand der Sparkasse Regensburg Franz-Xaver Lindl (Vorstandsvorsitzender), Dr. Markus Witt (stellv. Vorstandsvorsitzender) und Manfred Pitzl, Vorstandsmitglied, Dr. Ingo Krüger, Bayerische Sparkassenstiftung und die Projektverantwortlichen des MINT-Labs Regensburg Dr. Stephan Giglberger (Uni Regensburg), Dipl.Päd.Univ. Armin Gardeia (OTH) und Dr. Nicole Litzel (Stadt Regensburg). Foto: Peter Ferstl/Stadt Regensburg

Regensburg.Je kleiner die betrachteten Objekte, desto teurer: Mikroskope kosten schnell ein Vermögen. Damit künftig mehr Schüler Zugang zu wissenschaftlichen Instrumenten haben, entwickeln die Universität Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg ein Do-it-yourself-Rastertunnelmikroskop zum kleinen Preis. Mit einer Gesamtsumme von 41 775 Euro fördern die Sparkasse Regensburg und die Bayerische Sparkassenstiftung das ambitionierte Projekt.

MINT-Nachwuchs in Bayern wird dringend benötigt. Doch häufig scheitert die Förderung von Schülern in naturwissenschaftlich-technischen Fächern an der Ausstattung der Schulen. Das Rastertunnelmikroskop ist ein Messgerät, das Oberflächen im Nanometerbereich untersucht, das heißt, dass es sogar Atome quasi „sichtbar“ machen kann. Normalerweise befinden sich die Anschaffungskosten für ein solches Instrument im fünf- bis siebenstelligen Bereich. Um jeder Schule die Möglichkeit zu geben, mit dem Rastertunnelmikroskop zu arbeiten und dadurch Schülern die Faszination an Nanotechnologie zu vermitteln, arbeiten die Universität Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule Re-gensburg (OTH Regensburg) an der Konzipierung eines Prototyps, der in seiner späteren Herstellung nicht mehr als 500 Euro kosten soll. Organisatorischer Projektpartner ist auch die Stadt Regensburg.

Das Projekt basiert auf dem Konzept de „Hilfe zur Selbsthilfe“ – die Schüler sollen in der Lage sein, selbst ein derartiges Mikroskop zu bauen. Damit dies möglich ist, sind umfangreiche Arbeitsanleitungen inklusive des notwendigen Hintergrundwissens auf Schulniveau ebenso Teil des Konzepts wie Lehreraus- und -fortbildungen. Durch die Einbindung der Schüler in die Entstehung des Mikroskops lernen diese bereits vor seiner Fertigstellung viel über die Funktionsweise.

Im Alten Rathaus in Regensburg ist jetzt die Spende übergeben worden. Der gesamte Vorstand der Sparkasse und Dr. Ingo Krüger von der Bayerischen Sparkassenstiftung übergaben sie an die Projektleiter der Universität Regensburg und der OTH Regensburg, die das Selbstbau-Konzept entwickeln. Auch die Stadt und der Landkreis Regensburg sind in das Projekt eingebunden. Nicht nur die Zahl der Unterstützer ist groß, sondern auch die der Anwendungsmöglichkeiten: Das Rastertunnelmikroskop lässt sich in sämtlichen naturwissenschaftlichen und technischen Schulfächern einsetzen.

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