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SPD will den Regensburg Marathon zurück

Wenn es nach Joachim Wolbergs geht, findet die Veranstaltung 2013 wieder statt. Er will verstärkt sportliche Eigengewächse fördern.
Von Claudia Böken, MZ

Die Sport-Großveranstaltung soll 2013 wieder stattfinden, fordert die SPD. Foto: altrofoto.de

Regensburg. „Wir leben in einer Klasse-Stadt, aber es gibt noch eine Menge zu tun.“ Bürgermeister Joachim Wolbergs und Fraktionsvorsitzender Norbert Hartl machten beim Jahrespressegespräch der SPD im Ratskeller klar, was für ihre Fraktion bis zur Kommunalwahl 2014 wichtig ist. Da Wolbergs dann Oberbürgermeister werden möchte, beließ er es nicht bei den sozialen Themen, mit denen er als Sozialbürgermeister für gewöhnlich identifiziert wird. Das Spektrum umfasste das komplette Leben in der Stadt.

Die Sportstadt Regensburg steht auf der Agenda der SPD: „Wir stehen zum zügigen Neubau eines Fußballstadions“, gehörte ebenso zu den Vorhaben wie das Bekenntnis zur Leichtathletik: „Am Weinweg ist eine Leichtathletiktrainingshalle zu bauen, und die Sportanlagen am Weinweg sollen zeitnah saniert werden“, forderte Wolbergs. Höchste Priorität hat für ihn bei der Sportförderung, dass die „Eigengewächse“ – Regensburg Marathon, Arber Radmarathon und Leichtathletikgala – von der Stadt unterstützt werden. „Ich will, dass der Marathon 2013 wieder stattfindet“, sprach er sich dafür aus, die Großveranstaltung nicht untergehen zu lassen.

Bei den Infrastrukturmaßnahmen gab Wolbergs einmal mehr ein Bekenntnis für eine Kultur- und Kongresshalle ab, deren Fehlen er als „dramatisch“ bezeichnete. Und er stand in Treue fest zum Ernst-Reuter-Platz. „Für uns gilt der Stadtratsbeschluss für diesen Standort. Nur wenn sich erweisen sollte, dass die Maßnahme an dieser Stelle nicht realisierbar sei, dann werde sich auch die SPD an den Unteren Wöhrd zum ehemaligen Eisstadion orientieren.

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