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Spielplatz-Offensive im Süden der Stadt

Die größte Baugenossenschaft Regensburgs denkt an die Kleinen: Knapp 100 000 Euro gibt sie für neue Outdoor-Spielgeräte aus.
Von Wolfgang Ziegler

Spielturm, Vogelnestschaukel und Sandkasten – auch in Königswiesen-Nord hat die Wohnbau St. Wolfgang eine neue Spielfläche für Kinder geschaffen. Foto: Ziegler
Spielturm, Vogelnestschaukel und Sandkasten – auch in Königswiesen-Nord hat die Wohnbau St. Wolfgang eine neue Spielfläche für Kinder geschaffen. Foto: Ziegler

Regensburg.Die Wohnbau St. Wolfgang hat ein Herz für Kinder. Mit einem Kostenaufwand von knapp 100 000 Euro hat die größte Regensburger Baugenossenschaft in ihrem „Stammland“, dem Stadtsüden, rechtzeitig vor Beginn der Outdoor-Saison neue Kinderspielplätze geschaffen bzw. bestehende auf den neuesten Stand gebracht. Die Wohnbaugesellschaft will nach den Worten von Vorstand Markus Leberkern durch die Spielplätze vor, an und zwischen den Wohnanlagen auch für junge Familien attraktiver werden.

Neu entstanden ist der Spielplatz in Königswiesen-Nord an der Friedrich-Ebert-Straße auf Höhe der Hausnummer 28. Dort hat die Wohnbau St. Wolfgang sogar differenziert und Spielgeräte für Kleinstkinder (Sandkasten, Spielturm und Vogelnestschaukel) und den etwas größeren Nachwuchs (Kletterturm mit Rutsche und Hängebrücke sowie Balancier-Skateboard und Sitzgelegenheit) installiert. Inklusive der Gestaltung der Außenanlagen wurden dafür 44 000 Euro ausgegeben.

Neue Anlage ist altersgerechter

Vorstand Markus Leberkern wünscht sich mehr Familien mit Kindern als Mieter. Foto: altrofoto.de
Vorstand Markus Leberkern wünscht sich mehr Familien mit Kindern als Mieter. Foto: altrofoto.de

Nach den Worten von Vorstand Leberkern sei der bisherige Kinderspielplatz an der Südseite der Wohnanlagen zurückgebaut worden, weil sich dort in der Vergangenheit hauptsächlich Heranwachsende aufgehalten hätten. Die neue Anlage sei unter anderem aus diesem Grund auch altersgerechter gestaltet worden.

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Rund 40 000 Euro hat die Baugenossenschaft auch in der Brahmsstraße bei ihren Mietshäusern 27 bis 31 ausgegeben. „Dort haben wir die Gunst der Stunde genutzt und mit dem Verlegen einer Nahwärmeversorgung auch gleich den Kinderspielplatz erneuert“, sagte Leberkern der Mittelbayerischen. Das alte Areal, das noch aus Zeiten des Erstbezugs vor rund 50 Jahren stammte, sei zuletzt kaum noch von Kindern genutzt worden – was sich nun mit den neuen Spielgeräten wie Kletterturm, Rutsche, Hüpfwolken und Sandkasten ändern soll. Die Wohnbau St. Wolfgang wünscht sich auch dort mehr Familien mit Kindern als Mieter.

Von Hopserplatte bis Zick-Zack-Balanciersteg

Vor der Haustür ihrer Zentrale im Karree Augsburger Straße/Bischof-Wittmann-Straße wollte die Baugenossenschaft ihren jüngsten Mietern natürlich auch etwas Gutes tun. Für Sandkasten, Zick-Zack-Balanciersteg, Schwebeband, Hopserplatte, Sandkasten und Sitzbänke wurden dort mehr als 14 000 Euro ausgegeben – im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen.

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