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Spürhund soll Sextäter finden

Die Polizei setzt zur Aufklärung der Sextaten in Regensburg einen Personensuchhund ein. Mit ihm soll ein Bewegungsbild des Täters erstellt werden.
Von Mathias Wagner, MZ

Die Polizei sucht nach zwei sexuellen Übergriffen nach Zeugen. Foto: dpa-Archiv

Regensburg.Regensburg. Die Kriminalpolizei hat zur Aufklärung der beiden Sextaten vom Wochenende einen Personensuchhund eingesetzt. Der soll bei der Spurensuche helfen. Der ausgebildete Hund hat an beiden Tatorten eine Fährte aufgenommen, bestätigt Polizeisprecher Stefan Hartl. „Es ist aber noch immer unklar, ob es sich um ein und denselben Täter handelt.“ Mit Hilfe des Spürhundes soll nun ein Bewegungsbild der Täter erstellt werden. Die Daten sollen mit den weiteren Ermittlungserkenntnissen „in Einklang gebracht werden“, so Hartl. Aus ermittlungstaktischen Gründen hält sich die Polizei zum weiteren Stand der polizeilichen Recherche derzeit bedeckt.

Am Samstag waren in Regensburg eine Studentin sowie eine 88-jährige Frau überfallen und sexuell missbraucht worden. Die Taten lagen nur 90 Minuten auseinander. Auch die Täterbeschreibungen wiesen in beiden fällen Parallelen auf.

Beide Missbrauchsfälle ereigneten sich kurz hintereinander am Nachmittag, beide Male ging der Sexgangster ein hohes Risiko ein, entdeckt zu werden, beide Male verschaffte er sich Zugang zu den Wohnungen seiner Opfer und beide Male ließ der Mann plötzlich von seinem Vorhaben ab und floh. Auch die Täter-Beschreibungen der zwei Frauen stimmen weitgehend überein: Der Mann sei zwischen 20 und 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und habe schwarzes dunkles Haar, hieß es.

Ein nächster Schritt bei der Spurensuche sei die Anfertigung von Phantombildern, so Hartl. Das ist derzeit jedoch noch nicht möglich, so der Polizeisprecher, da das 88-jährige Opfer einer Tat noch immer im Krankenhaus liegt.

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