MyMz
Anzeige

Immobilien

Die Stadt bekommt Kasernenareal

Der Freistaat betreibt in Regensburg ein Transitzentrum. Im Gegenzug gibt er ein 153 000 Quadratmeter großes Gelände frei.

´Die ehemalige Prinz-Leopold-Kaserne Foto: MZ-Archiv/altrofoto.de
´Die ehemalige Prinz-Leopold-Kaserne Foto: MZ-Archiv/altrofoto.de

Regensburg.In diesen Tagen geht auf dem Gelände der ehemaligen Pionierkaserne in der Zeißstraße ein Transitzentrum für Aslysuchende, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in Deutschland keinen Schutz bekommen, in Betrieb. Beschlossen hat die Einrichtung der Freistaat Bayern. Nun ist klar, was er der Stadt Regensburg, in der der Plan von mehreren Seiten kritisiert wurde, im Gegenzug anbietet: Unter anderem erteilt der Freistaat die Freigabe für das Gelände der benachbarten ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne. Das heißt, dass die Stadt ab sofort mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben über den Kauf des 153 000 Quadratmeter großen Areals, wo sie unter anderem gern Wohnbau ermöglichen würde, verhandeln kann.

Darüber und über weitere Rahmenbedingungen hat sich Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mit der bayerischen Sozialministerin Emilia Müller geeinigt. Die Bürgermeisterin verlas die Vereinbarung am Dienstag im Planungsausschuss. Außerdem heißt es darin: „Für den durch das Transitzentrum und den insgesamt durch die Asylunterbringung stark belasteten Regensburger Osten wird in Absprache mit der Stadt Regensburg ein Sicherheitskonzept durch den Freistaat Bayern erarbeitet.“ Der Freistaat prüft auch, ob in der Polizeiinspektion Regensburg-Süd zusätzliche Stellen nötig sind und installiert einen Sicherheitsdienst in Transitzentrum und Erstaufnahme. Auch den von der CSU geforderten „Ombudsmann“, einen Ansprechpartner für Bürgersorgen rund ums Thema Flüchtlingsunterbringung in der Regierung der Oberpfalz, hat sie zugesagt. (rj)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht