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Kultur

Stadt ehrt Sandra Paretti und Rupert Preißl

Zwei Straßen in Dechbetten sind nach den beiden Künstlern benannt. Am Dienstag wurden die Schilder enthüllt.

  • OB Schaidinger und Edda Preißl prosten sich zu. Foto: Rieke
  • OB Hans Schaidinger und die Witwe des verstorbenen Künstlers enthüllen das Schild „Rupert-Preißl-Weg“. Foto: Rieke
  • OB Hans Schaidinger und die Witwe des verstorbenen Künstlers enthüllen das Schild „Rupert-Preißl-Weg“. Foto: Rieke

regensburg. Das Neubaugebiet „Weinberg II“ an der Schwalbennest- und Lohackerstraße in Dechbetten steht kurz vor seiner Fertigstellung. Die meisten Häuser sind bereits bezogen. Das Wohnquartier wird durch drei neu gebaute Eigentümerwege erschlossen.

Da sich in unmittelbarer Nähe bereits zwei Straßen befinden (Neyweg und Feuerbachweg), die nach Künstlern benannt sind, bot es sich an, auch die drei Straßen des Neubaugebietes entsprechend zu benennen. Sandra-Paretti-Weg, Carl-Orff-Weg und Rupert-Preißl-Weg – so lautete denn auch der Beschluss, den der Planungsausschuss des Stadtrates am 8. Juli 2010 gefasst hat. Die endgültige Installation der Straßenbeschilderung am Dienstag nahm Oberbürgermeister Hans Schaidinger zum Anlass, auf Wunsch von Angehörigen und auch in deren Anwesenheit, die Schilder des Rupert-Preißl-Wegs und des Sandra-Paretti-Wegs selbst zu enthüllen.

Der Name von Sandra Paretti war bereits 1997 in die Vorschlagsliste für Straßennamen aufgenommen worden. Die 1935 auf dem Oberen Wöhrd geborene Schriftstellerin, die eigentlich Irmgard Schneeberger hieß, studierte Germanistik und Musik und arbeitete später zunächst als Journalistin in München, bevor sie sich mit ihrem ersten Roman „Rose und Schwert“ als Schriftstellerin etablierte. Ihre Werke wurden in 28 Sprachen mit einer Gesamtauflage von etwa 30 Millionen Exemplaren übersetzt. Sandra Paretti starb nach langer Krankheit durch Freitod am 14. März 1994 in der Schweiz.

Rupert D. Preißl (1925 bis 2003) ist ein bekannter Regensburger Maler. Nach einer Ausbildung zum Grafiker und einer künstlerischen Ausbildung bei Prof. Gradl in Nürnberg und Prof. Gerhardinger in München, arbeitete er als freier Künstler. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er 1979 den Kulturpreis der Stadt Regensburg, 1984 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse und 2000 die Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg.

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